Wie sieht eine gute Entlassungsvorbereitung aus?

There are 4 replies in this Thread which was already clicked 244 times. The last Post () by ShrillBreeze168.

  • Ich hatte vor Corona immer Belastungserprobungen am Wochenende Zuhause. Das hieß ich verbrachte das WE Zuhause und bin Sonntags wieder in die Klinik. Das fing 4WEs vor Entlassung an. Seit Corona durften sie es nicht mehr und mir fiel der Übergang ziemlich schwer. Ich wurde an ambulante Dienste angeschlossen. Tagesstätte, Therapie, Soziotherapie, SPDI Die Termine machte der Sozialdiens aus. Außerdem wurde geschaut was es Zuhause braucht damit es klappt und ich stabil bleibt. Da wurden Wahrnzeichen und Strategien schriftlich erarbeitet wie sie gelöst werden können. Wir erstellten einen Ablaufplan auch schriftlich was in Krisensituationen zu tun ist. Glaub das wars.

  • Das mit der Belastungserprobung geht bei uns so schon seit vor Corona nicht mehr. Man darf nicht mehr mehr als 24h von der Klinik fern sein ohne dass man hohe Beträge bezahlen muss.


    Früher war das sonst auch normal, dass man mal 2 Nächte zuhause verbrachte und schaute wie es geht.


    Ansonsten finde ich wichtig, dass eine ambulante Nachbetreuung aufgegleist ist. Sprich das einen Termin beim ambulanten Therapeuten und je nach Bedarf auch Betreuer organisiert sind.
    Wichtig finde ich auch ein Krisen und Notfallplan.

  • Wichtig finde ich, auch das Umfeld zu betrachten, in das man (zurück) geht. Ist das Umfeld stabil oder kehre ich in ein "chaotisches" zurück, weil viel liegen geblieben ist, während ich weg war, weil es vielleicht Personen dort gibt, die meine in der Therapie gewonnene Stabilität sofort wieder in Fragmente zerteilen können, weil der Arbeitsplatz nun unsicher ist, weil, weil, weil... Sich also vorzubereiten darauf, was -außer der persönlichen Befindlichkeit- im Umfeld zu Verunsicherungen führen kann und eventuell diesbezüglich Vorsorge zu betreiben.

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