Postnatale Depression

There are 8 replies in this Thread which was already clicked 916 times. The last Post () by Stef1177.

  • Hi Ihr Lieben,


    ich leide seit der Geburt von meinem Sohn (2015) unter einer schweren Form ner Depression. Im Krankenhaus hatten sie mir damals (als ich vor der Entbindung stand) gesagt das ich ne große Neigung hätte eine Depression zu entwickeln. NaJa und dann war sie auf einmal da. Die Geburt verlief supi. 20 Minuten hat mein Kleiner gebraucht bis er da war. Eigentlich eine Bilderbuchgeburt. Danach gings mir promt immer schlechter. Die Muttergefühle die ich eigentlich spüren sollte, Freude usw. kamen einfach nicht. Auch die Verpflegung und das kümmern um mein Neugeborenes fielen mir richtig schwer. 4 Wochen hab ich kaum geschlafen. Die Geräuschkulisse wie Autogebrumme, Schnarchen sogar mein eigener Herzschlag haben mich um meinen Schlaf gebracht. Wußte von Anfang an das mit mir irgendwas nicht stimmte. Soziale Kontakte hab ich auch schleifen lassen, mir war alles egal. Es war eine sehr sehr harte Zeit.

    Es war auch ein Kampf ums überleben. Irgendwann gings nicht mehr und ich hab mich in eine Klinik einweisen lassen. Ich hatte Glück, den es war nur noch ein Platz frei für mich und mein Baby.


    Wenn ihr mehr wissen wollt, könnt ihr hier gerne nachfragen und schreiben.


    Freue mich auf Fragen und Kommentare



    Viele liebe Grüße

    Eure Sunshine :smiley623:

    ***Sunny on Bord*** :smiley401:


    Triff kleine Entscheidungen mit dem Kopf

    und große Entscheidungen mit dem Herzen


    Erkenne deinen eigenen Zauber

    In dir steckt so viel mehr als du denkst

  • Wusstest du damals schon das du unter Borderline leidest? Mir ging es nach der Geburt auch extremst schlecht weiß bis heute nicht wie ich diese Zeit überstanden hab, mein Mann hatte mir viel geholfen jedoch fühlte ich mich wie in einer Schattenwelt, wusste damals nicht das ich diese Störung habe… somit war es noch erschreckender was jetzt passiert, hattest du Ängste das dir das Kind weggenommen wird? Ich bin ne sehr gute Mama und das wird mir auch im Umfeld oft gesagt jedoch hatte ich immer Paranoia das wenn ich schwäche zeige mir das Kind entnommen wird somit versuchte ich immer die starke zu spielen und litt 4 Monate an heftigen Schlafstörungen und Ängsten… Panikattacken rissen mich aus dem Schlaf.

  • Ich hab zwei Kinder nur die erste Geburt und das Gefühl danach war so traumatisch das ist aber schon 10 Jahre her bin sehr glückliche Mama damals war ich sehr jung und wusste nichts von psychischen Problemen dachte einfach ich hab eine Wochenbett Depression

  • Ich habe drei Kinder. Beim ersten hatte ich eine fette postlartale Depression, die ausbrach als unser Sohn nach 9,5 Wochen Klinik nach Hause kam. Vorher habe ich funktioniert, aber keine Gefühle für das Baby entwickelt.

    Behandelt wurde es nicht. Ich konnte mir keine Hilfe suchen und meine Hebamme hat leider nicht gemerkt dass ich mich nirgends melden konnte es aber hätte tun sollen.


    Beim zweiten steckte ich mitten in einer Psychotherapie, die ich gemacht habe weil ich nicht schwanger wurde. Mittelgradige Depression damals. Ich hatte sooo Angst wieder depressiv zu werden.

    Bei der dritten hatte ich wahnsinnig Schwankungen könnte mich aber halten.


    Die Diagnose BPS habe ich übrigens über zehn Jahre später bekommen

  • Vielen Dank für die vielen Antworten


    Ja das mit den Gefühlen kenne ich. Hatte auch null Gefühle für den Kleinen gehabt. War sehr mit mir beschäftigt.

    Hab auch nur noch funktioniert. Bin froh das ich es schnell erkannt hab das etwas nicht mit mir stimmte und dann reagieren konnte.

    Schon irgendwie heftig, da wünscht man sich ein Kind und freut sich darauf und dann wird alles anders.

    Gut das mich der Ein und der Andere verstehen kann und man sich nicht so alleine fühlt.


    Ein weiteres Kind kam bei mir nicht in Frage... Hatte vielzu sehr Angst davor.

    ***Sunny on Bord*** :smiley401:


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  • weiteres Kind kam bei mir nicht in Frage... Hatte vielzu sehr Angst davor.

    Icg hatte davor auch so viel Angst, anfangs eher unterbewusst, bin nicht schwanger geworden. Hinterher mit Therapie würde es bewusst und wir haben vor der Geburt auch an dieser Angst gearbeitet.

    Ich habe dann nach der Geburt der dritten sogar die Stimmungswechsel wahr genommen, habe dann bewusst depressiv weinen können und hatte da dann durch das annehmen des Kindes so viel Kraft dass ich da nicht reingefallen bin.

    Gerade die erste Zeit mit der dritten will ich nicht missen.

    Es muss nicht zu einer zweiten postlartalen Depression kommen.

    Auch wenn ich vorher und nachher immer wieder Depression hatte

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