Arbeiten "trotz" Erkrankung

There are 3 replies in this Thread which was already clicked 783 times. The last Post () by Yavanna89.

  • Hallo ihr lieben,

    hier können wir uns austauschen rund ums thema arbeiten mit / trotz erkrankung


    wie geht das?

    wie kriegt ihr das hin?

    bleibt genug zeit für die psychohygiene?

    wie viel arbeitet ihr?

    seid ihr auf dem ersten oder zweiten arbeitsmarkt?


    Also wir sind ja seit 2008 berentet, auf unbefristet volle erwerbsunfähigkeit

    seit 2 jahren gehen wir nach einer qualifizierungsmassnahme arbeiten. wir arbeiten nur 7 stunden die woche, was für uns grad so machbar ist. wir arbeiten auf dem 1. arbeitsmarkt, aber jeder auf arbeit weiss über unsere Erkrankung bescheid. Manchmal ist es schwierig den alltag hinzukriegen therapie zu machen und dazu noch arbeiten zu gehen und zu funktionieren

    ich frag mich oft wie lang ich das so durchhalten werde..........aber ich weiss wenn nix mehr geht bleibt meine rente ja bestehen und das entlastet mich sehr.

    Unsere Arbeit ist gerade durch unsere Erkrankung möglich geworden, somit sehe ich auch eine chance in unserer erkrankung nicht nur das negative.

    Aber gerade wenn es einem psychisch nicht so gut geht, dann wird es schwierig die arbeit noch gut zu machen und abliefern zu können.....


    wie gehts euch so?

    <3

    ...ich bin wo anders um bei mir zu sein und ich bin manchmal anders um ich zu sein...

    :smileypink401: :gruppentherapie: :smileypink401:

    © by

    Maila-Lou

  • Puh. Ganzes schweres Thema.

    Uch fühle mich nicgt ernsthaft arbeitsfähig. Aktuell arbeite ich 15 Stunden un drei Tagen. Dazu muss ich aber sagen dass uch zwei Kinder habe.

    Vermutlich würde ich ohne Familie täglich fünf bis sechs Stunden schaffen wenn ich danach Zeit zum geistigen lüften hätte.

    Das zählt aber ja bei der Beantragung von Rente oder dergleichen nicht.

    Also schummle ich nich durch die Arbeit und hoffe immer es fällt nicht auf wie wenig ich schaffe und wue viele Fehler ich mache.

    Ich hab aber nicht die Kraft um Unterstützung zu kämpfen. Im Außen wirke ich stabil und deshalb ist es für ärzte nicht verständlich wenn uch sage dass ich dies oder das nicht schaffe.

  • Hey,


    ich arbeite seit 2015 mit 50 % in einem Projekt an einer Hochschule. Ab 2018 habe ich den Umfang kontinuierlich gesteigert - bis ich auf 80 % war. Das ging 1 - 1,5 Jahre ganz gut, nun ist es absolut nicht mehr machbar für mich.


    Seit 2021 habe ich 50 % der Stelle unbefristet als stellv. Institutsleitung eines Forschungsinstituts. Ich hatte von Anfang an Bauchschmerzen was die Stelle angeht, habe aber aus persönlichen Gründen (gutes Verhältnis zu den Chefs, etc.) und da unbefristet, angenommen. Zusätzlich weiterhin die 30 % im Projektmanagement des Projekts.


    Zwei Teilzeitstellen zu Händeln und neue Aufgaben und mehr Verantwortung war dann im Nachhinein definitiv zu viel... ich bin seit 6 Wochen krank geschrieben und muss mir nun überlegen wie ich damit umgehe. Ich will auf jeden Fall auf maximal 70 % besser 60 % Arbeitszeit runter... mein Freund und ich müssen uns auch mal hinsetzen und rechnen wie viel ich arbeiten muss, um unseren Lebensstandard zumindest zu halten, auch wenn wir dann vll. doch nicht mehr auf ein Haus sparen können.


    Ich weiß, ich jammere hier wahrscheinlich auf ziemlich hohem Niveau, sorry :nichtssehen: .


    Update: Das ganze packe ich aber nur, weil mein Freund den kompletten Haushalt (einkaufen, kochen, Hund versorgen, aufräumen) etc. übernimmt. Den bekomme ich nämlich ehrlich gesagt gar nicht auf die Reihe.

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