Wutausbrüche

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  • Das Gefühl der Wut kenne ich so nicht. Es ist bei mir sehr diffus. Ich merke dann zwar körperlich und so, dass etwas nicht stimmt, kann das aber nicht der Wut zuordnen.


    Meist richte ich die Wut gegen mich. Ich weiß, dass das nicht gut ist. Zum Beispiel auch durch übermäßigem Essen. Na ja. :huh: :thumbdown:

    :smiley712:


    „Ich ging in die Wälder, weil ich bewusst leben wollte. Ich wollte das Dasein auskosten. Ich wollte das Mark des Lebens einsaugen! Und alles fortwerfen, das kein Leben barg, um nicht an meinem Todestag Innezuwerden, dass ich nie gelebt hatte.“

    Henry David Thoreau (1817-1862)

    :smiley764:

  • ich habe nicht wirklich wutausbrüche

    weil ich oft keine so wirkliche wut spüre

    das ist dann meistens ne genervtheit oder so die dann überkocht

    aber so richtig mal die sau raus lassen und andere kurz und klein labern in einem wutanfall

    das würd ich mich auch nie trauen :D

    <3

    ...ich bin wo anders um bei mir zu sein und ich bin manchmal anders um ich zu sein...

    :smileypink401: :gruppentherapie: :smileypink401:

    © by

    Maila-Lou

  • ich habe nicht wirklich wutausbrüche

    weil ich oft keine so wirkliche wut spüre

    das ist dann meistens ne genervtheit oder so die dann überkocht

    aber so richtig mal die sau raus lassen und andere kurz und klein labern in einem wutanfall

    das würd ich mich auch nie trauen :D Online

    So gehts mir auch. Wut spüre ich auch sehr sehr selten bis nie.

    und ich könnte auch keinen Wutanfall zulassen. Bin einfach zu lieb.

    Bei mir staut sich die Gereiztheit und Genervtheit eher an.

    ***Sunny on Bord*** :smiley401:


    Triff kleine Entscheidungen mit dem Kopf

    und große Entscheidungen mit dem Herzen


    Erkenne deinen eigenen Zauber

    In dir steckt so viel mehr als du denkst

  • Das Gefühl der Wut kenne ich so nicht. Es ist bei mir sehr diffus. Ich merke dann zwar körperlich und so, dass etwas nicht stimmt, kann das aber nicht der Wut zuordnen.


    Meist richte ich die Wut gegen mich. Ich weiß, dass das nicht gut ist. Zum Beispiel auch durch übermäßigem Essen. Na ja. :huh: :thumbdown:

    Mir geht es genauso, obwohl ich sehr genau die Wut beim anderen spüren kann, nehme ich sie bei mir gar nicht wahr, reagier mit Autoaggression, weil ich es wieder nicht geschafft habe, für Harmonie zu sorgen. Bei der Wut vom anderen tauche ich sofort ab. Falls ich doch mal da bleibe (innerlich), richte ich sie gegen mich, durch Autoaggression (Kreisrunder Haarausfall 😢, Alkohol) merke dies aber immer erst nach Tagen was gelaufen ist.

    Ich lieg zwar am Boden ... habe aber dadurch einen grandiosen Blick auf den Himmel ... :lballon:

  • Ich leide unter sehr heftigen Wutausbrüchen X/ Und das von klein auf. Habe nie gelernt damit umzugehen und lasse dementsprechend alles an mir selbst aus. Selbst mein Thera hat Probleme, mir zu zeigen, dass es auch anders geht, wenn man nichts anderes kennt seit Jahrzehnten.

  • ja das stelle ich mir sehr schwieirg vor

    denkst du denn trotzdem dass du irgendwann doch ne chance hast was zu verändern?

    gezielt wut an was anderem auszuleben statt an dir selbst?

    klar, das bedeutet veränderung und unsicherheit, mutlosigkeit und so, aber noch ist doch nicht alles verloren, jeder tag kann ein neuanfang sein und man kann verhaltensweisen verändern, nicht sofort komplett aber manchmal macht man sich auf den Weg

    Da fällt mir mein lieblingszitat ein:


    wer kämpft kann verlieren,

    wer nicht kämpft hat schon verloren



    ich wünsche dir den Mut und die Kraft für Veränderungen :)

    <3

    ...ich bin wo anders um bei mir zu sein und ich bin manchmal anders um ich zu sein...

    :smileypink401: :gruppentherapie: :smileypink401:

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    Maila-Lou

  • Wenn ich wütend bin dann hab ich 3 Arten


    1)Wenn mir etwas sehr wichtig ist zb mein Ruf Job dann hau ich ab bevor es eskaliert (Selten hau ich ab)


    2) Sarkastisch/Zynisch mit guten Argumenten und Lächeln dazu (macht die Leute verrückter als das aufzucken)


    3) Point of no return wie es meine Therapeutin so schön nennt was öfters bei mir der Fall ist, dann schrei ich die Person an, kann in dem Moment auch passieren das ich Gegenstände kaputt mache es kam auch schon mal vor das ich die Leute die mich verärgerten verprügelt hab…

  • kam auch schon mal vor das ich die Leute die mich verärgerten verprügelt hab…

    Uih, dass ist schon heftig! Wie geht es dir dann in dem Moment und danach? Kanalisiert es die Wut oder macht sie sich noch stärker. weil du am Ende dann auf dich wütend bist, dass Du anderen weh getan hast? Hast du ein Ventil, wie du Wut anderes verarbeiten und rauslassen kannst? Gegen Personen ist schon arg, aber ich denke dass weißt du auch, oder?

    :smiley712:


    „Ich ging in die Wälder, weil ich bewusst leben wollte. Ich wollte das Dasein auskosten. Ich wollte das Mark des Lebens einsaugen! Und alles fortwerfen, das kein Leben barg, um nicht an meinem Todestag Innezuwerden, dass ich nie gelebt hatte.“

    Henry David Thoreau (1817-1862)

    :smiley764:

  • Ich bin ehrlich gesagt garnicht auf mich wütend die Person provoziert den Streit hinaus die hat ja förmlich drum gebettelt verprügelt zu werden, mir gehts dann besser in meinen Augen hat es die Person einfach verdient. Ist aber eh seltener vorgekommen. Ich hab keine Schuldgefühle danach. Menschen die schutzlos sind wie kranke Menschen oder Kinder oder Tiere zb hab ich nie nie nie geschlagen würde ich auch nie machen.

  • dann schrei ich die Person an, kann in dem Moment auch passieren das ich Gegenstände kaputt mache es kam auch schon mal vor das ich die Leute die mich verärgerten verprügelt hab…

    Das kenne ich von mir auch.

    Die kämpferischen Auseinandersetzungen haben aber mit dem Älter werden glücklicherweise aufgehört. In der Vorstellungskraft dagegen existiert diese Handhabung aber immer noch hin und wieder bis gelegentlich.

    Für mich war es befreiend gewesen und der direkte Moment danach auch noch. Nach einiger Zeit meisten so um 1 Tag rum hab ich's dann realisiert und die Wut dass ich mich wieder nicht unter Kontrolle hatte kam. Entgegengewirkt mit allerlei Substanzmittelmissbrauch, Alkohol und SSV


    Dinge kaputt machen oder durch die Gegend schmeißen ist bei mir immernoch geblieben.


    Oftmals staut sich unterschwellige Wut auf und zu den unpassendensten Moment kommt sie raus. Hat mir auch schon das ein oder andere Mal den Job gekostet 😖

  • Meine persönliche Angst ist von Leuten dabei aufgenommen zu werden dann würde ich mich in Nachhinein auch im Grund und Boden schämen. Ich geh Menschen die mich provozieren wollen und nicht gut tun aus dem Weg will ja auch nicht in Zukunft im Knast landen. Das verwirrende ist ich bin sehr weiblich schlank und ruhig der Wutausbruch passt eigentlich garnicht zu meinem Bild und das haut die Leute dann noch mehr um… Beim Job leben war das auch immer das Problem bin dann aber meist geflüchtet aufs Klo oder Krankenstand.

  • Das kann ich dir nach empfinden, grad in der heutigen Zeit kann digitales Beweismaterial von einem Wutausbruch gefährlich gegen einen verwendet werden.


    Flucht vor der Situation funktioniert ja auch nicht immer, denn nicht immer kann man sich nicht der Situation entziehen. Ich glaube da haben einige noch einen Schritt zur Besserung vor sich ... schließe mich da voll und ganz mit ein.

    will ja auch nicht in Zukunft im Knast landen.

    Glaub da möchte niemand hin.

    Die Wutausbrüche und das unkrollierte Verhalten werden nur gefördert und nehmen überhand, zum Selbstschutz oder Verteidigung oder weil man gar nicht mehr anders kann.

    Leider weiß ich wovon ich rede ... mit 16 war ich für 9 Monate im Jugendvollzug. War eine der anstrengensten Zeit für mich, weil man mit sämtlichen Gefühlen allein ist und die negativen sehr schnell durch die Gegebenheit sich potenzieren.

  • das erste mal hab ich die Diagnose mit 19 (2003) bekommen. Ich war schwer zuzuordnen, da ich sehr großes "Potential" aus beiden Typen gezeigt habe. Aufgrund der Aggression anderen gegenüber die etwas mehr überhand hatte, wurde ich dem impulsiven Typ zugeordnet.

    2008 wurde das bei einem stationären Aufenthalt in der Psychiatrie aber auf Borderline-Type revidiert, weil die Aggression und auch die Selbstzerstörung an und zu mir dominierte und auch heute noch so ist.

  • Ich hatte lange keine Wut langsam durch die Therapie finde ich Zugang dazu.

    In der Wut passiert aber nichts destruktives.

    Ich nehme dann meine Kamera und gehe Fotografieren. Am Samstag im dunkeln nach Zürich was ich mich nie trauen würde sonst. Aber wenn ich so eine Wut habe fühle ich mich sicher. Ich weiss da kommt mir keiner zu Nahe oder ich kann mich wehren und würde es auch tun.


    Fotografieren beruhigt mich dann so. Oder ich schreibe meine ganze Wut nieder.

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