Gehst du arbeiten?

There are 34 replies in this Thread which was already clicked 2,110 times. The last Post () by Maila-Lou.

  • Ich gehe arbeiten, anders wüsste ich auch nicht wie ich leben soll. Erwerbsminderungsrente ist zu wenig und meine Wohnung mir sehr wichtig und heilig.


    Meine Erkrankung steht mir mittlerweile nicht mehr so im Wege, ich hatte aber auch Zeiten von 1998-2010 wo es mir gar nicht gut ging und immer wieder die Erwerbsminderungsrente im Raum stand. Ich habe mich rausgekämpft und bin froh, da zu stehen wo ich jetzt bin.

    :smiley712:


    „Ich ging in die Wälder, weil ich bewusst leben wollte. Ich wollte das Dasein auskosten. Ich wollte das Mark des Lebens einsaugen! Und alles fortwerfen, das kein Leben barg, um nicht an meinem Todestag Innezuwerden, dass ich nie gelebt hatte.“

    Henry David Thoreau (1817-1862)

    :smiley764:

  • ja 7 stunden die woche zur Rente dazu :)

    Finde ich klasse! Das macht ihr super, Hüpfi

    :smiley712:


    „Ich ging in die Wälder, weil ich bewusst leben wollte. Ich wollte das Dasein auskosten. Ich wollte das Mark des Lebens einsaugen! Und alles fortwerfen, das kein Leben barg, um nicht an meinem Todestag Innezuwerden, dass ich nie gelebt hatte.“

    Henry David Thoreau (1817-1862)

    :smiley764:

  • Arbeite auf Teilzeit im Einzelhandel (Möbelbranche) als Verkäuferin für Möbel/Küchen. Teilzeit 25-30 Stunden die Woche.

    Derzeit bin ich in Wiedereingliederung, da ich 7 Wochen wegen meinen Depris krank geschrieben und auch stationär war.

    ***Sunny on Bord*** :smiley401:


    Triff kleine Entscheidungen mit dem Kopf

    und große Entscheidungen mit dem Herzen


    Erkenne deinen eigenen Zauber

    In dir steckt so viel mehr als du denkst

  • Eigentlich ja, 32h / 4 Tage die Woche, seit letztem Jahr sogar in der Projektleitung, wahrscheinlich hat aber genau das mich nun wieder ausgenockt und ich bin seit 6 Wochen krank geschrieben... wies weitergehen soll, keine Ahnung.. aktuell fühle ich mich nicht in der Lage meinen Job zu erfüllen, vor allem nicht in dem Umfang...

  • ich geh seit sechs Jahren nicht mehr arbeiten, bin mittlerweile (befristet) erwerbsunfähig in Rente. Gerade nehme ich ein Angebot zur "Teilhabe am Arbeitsleben" wahr, um mal zu schauen was noch so geht und ob es vielleicht doch noch Perspektiven für mich geben könnte. Kommende Woche sollte ich eigentlich mal zur Probe bei einem Gartenprojekt zur Probe arbeiten aber das fällt nun erstmal für unbestimmte Zeit aus weil es da am vergangenen Wochenende wohl einen Todesfall gegeben hat und der Träger sich und das Projekt neu sortieren muss.

    Also weiter warten...

  • Ich geh zur Zeit nicht arbeiten, würde es gerade mit dieser riesigen Verantwortung was der Beruf mit sich bringt nicht hin bekommen. Ich bekomm volle Erwerbsminderungsrente und ich wünsche mir es zu schaffen zumindest wieder Stundenweise arbeiten zu können.

    Aktuell geh ich wenn ich es hin bekomm in die Tagesstätte.

  • Ich finde es immer bewundernswert wenn Menschen mit Borderline arbeiten gehen können.

    Jeder Tag ist eine Herausforderung, ob man depri ist die Decke über den Kopf ziehen möchte keine sehen und hören will oder doch voll überdreht ist und Party Stimmung hat … die Hoffnung das man keine auf und abs alle Par Stunden hat..


    Jeder Stress ist so eine Belastung das davon meine Konzentration weg ist und die Leute um einen herum sehe ich als ständige Prüfung..

    ob ich einen Wutanfall kriege bei einer Kritik oder doch sarkastische Äußerungen von mir gebe bis jemand selbst wütend wird durch meine Provokation?! Hmm


    Ich hab viele Stellen gewechselt und niergends länger als 6-8 Monate ausgehalten, momentan bin ich seit einem Jahr arbeitslos und werde mich auch krank schreiben lassen für eine gewisse Zeit bis es mir etwas besser geht, mache aktuell eine Therapie und hoffe das ich in Zukunft zumindest 20 Stunden arbeiten gehen kann, jedoch etwas ohne Kunden 🤯

  • ich glaube es ist bewundernswert egal mit welcher psychischen erkrankung arbeiten zu gehen, nicht nur mit der borderlinediagnose....

    es ist und bleibt einfach eine total herausforderung wenn man psychisch nicht gesund ist und dann aber noch irgndwie hinkriegt ein paar stunden zu arbeiten....

    ich find das spagat zwischen krank sein und arbeiten und funktionieren ziemlcih schwierig!

    und es ist glaub einfach eine höchstleistung was man da vollbringt

    <3

    ...ich bin wo anders um bei mir zu sein und ich bin manchmal anders um ich zu sein...

    :smileypink401: :gruppentherapie: :smileypink401:

    © by

    Maila-Lou

  • Genau diesen Spagat habe ich Jahrzehnte bewältigt, ohne zu wissen, dass ich so krank bin ... War immer nur wütend auf mich, dass ich nicht alles so easy hinbekommen habe, wie die anderen. Die vielen Depressionen dazwischen, haben mich nur tiefer in die Wut auf mich selbst gedrängt. Die abwertenden Worte und das Unverständnis in der Depression von meinem Ex, haben nur verursacht, dass ich immer mehr Gas gegeben habe, bis zum völligen Zusammenbruch.

    Ich lieg zwar am Boden ... habe aber dadurch einen grandiosen Blick auf den Himmel ... :lballon:

  • Letzens hatte ich mit meiner Therapeutin über dieses Thema gesprochen sie meinte es gibt Menschen mit psychischen Störungen die sogar Firmen leiten und viele normal arbeiten gehen, deshalb schrieb ich die mit Borderline weil ich nur über meinen Zustand sprechen kann und nicht wissen kann wie sich xy Diagnose anfühlt.

  • Letzens hatte ich mit meiner Therapeutin über dieses Thema gesprochen sie meinte es gibt Menschen mit psychischen Störungen die sogar Firmen leiten und viele normal arbeiten gehen, deshalb schrieb ich die mit Borderline weil ich nur über meinen Zustand sprechen kann und nicht wissen kann wie sich xy Diagnose anfühlt.

    Ich bin auch Jahre Arbeiten gegangen mit der Diagnose, kam damit auch gut zurecht auch mit der Verantwortung. Doch seit 2016 kann ich nicht für 30 und mehr Kinder die Verantwortung übernehmen wenn ich selbst nicht ein Mindestmaß an Stabilität hab und damit eben auch nicht die Konzentration und Aufmerksamkeit die es dafür braucht.

    Langfristig möchte ich es schaffen wieder Stundenweise arbeiten zu gehen und Wenn's anfangs nur als Aushilfe in der Kita ist.

  • Ich schaffe es mittlerweile wieder ganz gut arbeiten zu gehen 27 Stunden Woche.

    Ich habe momentan das Gefühl so könnte es Jahre weiter gehen, aber da kann ich mir nicht trauen. Die Angst bleibt, wenn man einmal erlebt hat was es bedeutet zusammen zu brechen.

    Ich versuche mich durch viel Disziplin in Schach zu halten, Ernährung, Aktivität, Suchtmittel, Beziehungen, Hobbys phuuuu alles muss ausgeglichen sein. Leute das ist so eine krasse Aufgabe! Ich hasse diese Krankheit. Und sie gehört viel mehr in die Öffentlichkeit.

    Ich denke oft daran einen Behindertenstatus zu beantragen, habe auf Reha gehört bis zu 80% sind drin...

  • morgen stelle ich mich bei einem kleinen Bioladen vor, das liegt mir vielleicht eh besser als dies Gartenprojekt wo ich ja eigentlich heute und morgen mal zur Probe reinschnuppern sollte. Der Laden arbeitet häufiger mit dem Projektträger zusammen und ich könnte richtige Arbeit mit richtigen Kunden machen und trotzdem in begrenztem Rahmen und in einem geschützten Bereich bleiben.

    Das kam jetzt etwas plötzlich und ich bin etwas aufgeregt... :smiley1145:

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