Mami´s mit Depression. Wie gehen deine Kinder damit um?

There are 4 replies in this Thread which was already clicked 698 times. The last Post () by Sunshine.

  • Hi ihr Lieben


    Wie gehen Eure Kinder mit der Depression um?


    Hab selber ein Kind (bald7) und er bekommt vieles mit wie es mir geht. Auch wenn ich zig Kilometer von ihm weg wohne.


    Wie verhaltet ihr Euch?



    Viele liebe Grüße

    Eure Sunshine :smiley623:

    ***Sunny on Bord*** :smiley401:


    Triff kleine Entscheidungen mit dem Kopf

    und große Entscheidungen mit dem Herzen


    Erkenne deinen eigenen Zauber

    In dir steckt so viel mehr als du denkst

  • also ich hab ne Tochter Mittlerweile 12 und sie bekommt jedes Jahr mehr mit. Bis jetzt war ich mit ihr in Kur und Reha.. Als ich das erste mal längere Zeit fast 4 Monate in der Klinik war, war sie gerade 4 Jahre. Und sie verstand Die Welt nicht mehr. Zurzeit bin ich ca 2 mal pro Jahr Vollstationär meist 8-9 Wochen in der Klinik. Aber dann geht's mir auch echt bescheiden...ich hab bis jetzt immer noch geschafft dass ich durch die KK eine bzw immer die gleiche Haushaltshilfe bekam. Das ist eine Zeit in der sie sehr leidet weil sie rum gereicht wird wie ein Wanderpokal :traurig: was ihr in der Zeit sehr wichtig ist dass wir telefonieren. Ich ruf sie jeden Abend bevor sie schlafen geht dann an und wir erzählen uns vom Tag was schön war, was wir gemacht haben etc. Das tut uns beiden gut und nimmt mir ein bisschen das schlechte Gewissen. In dieser Zeit ist sie aber dann aber auch einmal sehr anhänglich und dann aber auch wieder aggressiv...für Sie alles andere als leicht. Und ich mach mir das auch nicht einfach geh tatsächlich erst Wenn's nimmer absolut nimmer anders geht. Aber ich hab das Gefühl sie wird zwar älter und bekommt ein besseres Verständnis aber sobald ich auch nur den Ort nenne sagt sie schon "Mama ich will nicht dass du da hin gehst". Wichtig war mir immer dass meine Tochter lernt das die Klinik nix schlimmes ist und sie durfte vor Corona immer auf Station und kam auch gerne und hatte keine Berührungsängste dadurch.....

    Wenn ich Zuhause pendelt zwischen Sofa und Bett und kaum mehr raus geh nur das aller nötigste tu merk ich dass sie versucht mehr Verantwortung zu übernehmen was ich aber nicht will. Ich versuche in ihrem Beisein mich nicht zu sehr gehen zu lassen (oft sehr schwer) und ich versuche ihr trotz meiner Krankheit ihr ein möglichst normales Leben zu ermöglichen ein echter Spagat...zur Zeit ist sie meine "Lebensversicherung"



    Sorry für den Langen hoffe verständlichen Text

  • Meine zwei erwachsenen Töchter, die jüngere selbst schon Mama, kennen ihre Mama mit viel Depressionsschüben. Durch die demütigende, den emotionalen Missbrauch erlebte Ehe ( ich habe eine Tochter mit in die Ehe gebracht, er hat eine Tochter im gleichen Alter, die 14-tägig bei uns über das WE da war und eine gemeinsame Tochter) er dominant, entwertend mit massiver aber gleichzeitig verdeckte Aggressivität und nur auf sich selbstbezogen, sind meine beiden Mädels ebenfalls unter anderem an Depressionen erkrankt. Also alles sehr belastend und schwer. Wir versuchen uns gegenseitig zu unterstützen. Wir sorgen für den nötigen Raum für Gespräche, Spaß, Wertschätzung, Beglaubigung usw. doch es dauert und Ich hoffe das meine Mädels für sich selbst einen guten und gangbaren Weg für ihr Leben finden.

    Ich lieg zwar am Boden ... habe aber dadurch einen grandiosen Blick auf den Himmel ... :lballon:

  • Ich hab die Erkrankung ja unmittelbar nach der Geburt von meinem Sohn bekommen. War dann 4 Monate stationär in ner Mutter-Kind-Einrichtung. Dort hat es mich sehr viel weitergebracht. Hab gelernt meine Depression zu akzeptieren und mit ihr umzugehen. Die Mutter-Kind-Bindung war da. Wenn s mir nicht gut ging haben sie mir den Kleinen abgenommen. Teilweise hat er es leider auch mitbekommen wenn ich am weinen war. Konnte ich leider nicht abstellen. Ich denke umso Kleiner die Kleinen sind umso weniger bekommen sie mit oder? Jetzt ist er 7 und ich denke wenns mir mal nicht so gut geht reagiert er anders und bekommt vielmehr mit. Er fragt manchmal wenn ich zu Besuch bin : Mama gehts dir gut? Mama wieso weinst du?


    Wie kann man da reagieren? Was sagt man? Dieses Thema werde ich beim nächsten Mal mit meiner Psychologin besprechen. Sie will mir Tipps geben.

    ***Sunny on Bord*** :smiley401:


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