Wie helfe ich meiner Tochter

There are 13 replies in this Thread which was already clicked 1,031 times. The last Post () by Maila-Lou.

  • Hallo ihr lieben,

    Ich bin neu dazugekommen weil ich einfach Rat und Hilfe suche für meine gerade 16jährige Tochter.

    Sie ist seit ca. 1 Jahr depressiv und die Symptome von Borderline zeigen sich. Ich hB mich schon sehr viel informiert gelesen, telefoniert, versucht Therapie Gespräche zu vereinbaren. Bin intensiv mit ihr in kontakt und gespräch , aber sie lehnt eine Therapie ab. Hat eine Blockade und total Angst davor. Es spitzt schlimmer mehr zu, weil sie sich so unter Druck fühlt und selber keinen Rat mehr weiss und so vieles auf mich

    abwälzt.

    Ich helfe ihr nicht, ich soll sie in Ruhe lassen und trotzdem schreit sie nach hilfe.

    Ich weiss nicht wie ich ihr helfen soll und mich verhalten soll. Bin ich zu fürsorglich fühlt sie sich vielleicht besser aber die Situation nicht. Bin ich zu neutral, beschwert sie sich das ich ihr egal bin und druck vermeide ich sowieso weil ich weiss, dass sie sann gar nicht mehr weiss wohin mit ihrer Anspannung....aber sie braucht hilfe und die lehnt sie ab undxso peitscht sich selber an, bis sie zusammenbricht????? Da kann ich doch nicht zuschauen!!! Es haben sich schon 2 Autoimmunkrankheiten eingestellt.

    Wisst ihr weiter?

    Wir wohnen hier auch ländlich da gibt es auch keine grossen Angebote, selbsthilfe etc. Ich hab mich auchcschon um Therapie bemüht aber ihrxwisst vielleicht wielange die Wartezeiten sind

    Danke euch, fürs lesen und überhaupt, danke

  • Hallo Hope13

    es ist halt schwierig wenn jemand erstmal hilfe ablehnt....

    eine therapie macht nur sinn wenn der betroffene auch dazu bereit ist eine therapie zu machen , sonst bringt das alles glaub gar nichts.

    ich fände es trotzdem wichtig, dass sie die möglichkeit hat sich zb mit andern betroffenen auszutauschen und vielleicht darüber eine motivation für eine therapie oder ein hilfsangebot anzunehmen bekommen kann....

    vielleicht schlägst du ihr einfach mal vor, dass du zb in einem forum bist, wo andere betroffene sind die manchmal auch erstmal keine lust auf therapie haben aber sich hier im forum austauschen ...und vielleicht möchte sie sich auch so einen ort suchen, wie hier :) kann ja auch wo anders sein, damit du hier für dich deinen platz hast und ihr euch nicht gegenseitig behindert oder schreibhemmt.....

    das kam mir nur so als gedanke grad

    <3

    ...ich bin wo anders um bei mir zu sein und ich bin manchmal anders um ich zu sein...

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    Maila-Lou

  • das was ich jetzt schreibe hört sich für eine angehörige mama ganz schlimm an aber es ist manchmal leider so dass:


    es ihr noch nicht schlecht genug geht, und sie eventuell erstmal noch tiefer abstürzen muss, um dann einzusehen sie schafft es nicht ohne hilfe wieder raus....

    das kanne ich von ganz vielen menschen die betroffen sind, die erst dann handeln wenn die hütte brennt und es keinen andern ausweg mehr gibt sich der situation zu stellen......


    klingt total böse ich weiss, ich möchte dir aber halt auch nix vormachen, sondern dir einfach die erfahrungen schildern und wie es gehen könnte.


    und du weisst hoffentlich für dich (zwecks selbstfürsorge) wenn du das gefühl hast sie ist eigen-oder fremdgefährdet kannst du sie jederzeit akut einweisen lassen ....


    es tut mir leid, dass du darunter echt belastet bist. vielleicht haben ja auch noch andere ein tip hier für dich

    <3

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    Maila-Lou

  • hallo Hope13 :)

    ich habe deinen Thread in den Angehörigenbereich verschoben :) da ist er glaub besser aufgehoben nur dass du ihn nicht suchst jetzt

    <3

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    Maila-Lou

  • Danke du liebe ja auch das lehnt sie ab.....was ich den von ihr wolle....war ihr Antwort darauf....leider

    Hallo Hope13 , ich kenne das von meinen Töchtern. Du kannst gar nichts tun, solange sie nicht will. Du kannst nur da sein und es irgendwie mittragen. Das ist eine sehr schwere Zeit und ich finde es wäre wichtig, dass du nicht alleine in dieser Zeit bist. Sonst gehst du kaputt. Vielleicht kann sie eher mit dem Sorgentagebuch umgehen, dass wäre vielleicht auch was für dich. Da kann sie selbst entscheiden, ob sie für sich schreibt oder einen Antwort wünscht. Man muss allerdings jeden Tag schauen und probieren, wann man sich wieder anmelden kann. Mir hilft es, als Betroffene, als auch in der Angehörigen Position sehr und die Antworten wenn man welche will, sind mega effektiv.

    Anonyme Hilfestelle Sorgen & Probleme | Sorgen-Tagebuch e.V.
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    Wünsche dir viel Kraft für euren Weg!

    Ich lieg zwar am Boden ... habe aber dadurch einen grandiosen Blick auf den Himmel ... :lballon:

  • Oh danke Hope2022 für deine Antwort und den Tipp, schau ich mir gerne an.

    Ja du hast recht, manchmal bin ich schon sehr verzweifelt....aber ihr kennt das ja auch.

    Ich will halt vermeiden, dass es zum akutfall wird und sie eingewiesen werden muss oder so...da mal ich mir wohl zuviele Szenarien aus


    Und danke auch Maila-Lou so lieb...ich hab so gar keine Ahnung wo ich da hinschreiben muss...jetzt wirds hoffentlich klappen

  • alles gut wir sind dafür da das geschriebene an richtige stelle zu schieben :)


    ich finde das mit dem sorgentagebuch auch ganz gut :)

    und ich würde deiner tochter trotzdem immer wieder mut machen, sich jemandem anzuvertrauen

    <3

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    Maila-Lou

  • Hallo,


    Vielleicht wäre es wichtig dsss du dir erstmal Hilfe oder Unterstützung suchst.

    Vielleicht wäre ein Trialog eune gute Idee. Die in Landshut und München sind im Frühjahr auch online und ds wäre es egal woher du kommst. Dort dubd viele Eltern denen es ähnlich geht. Uch weiß das sich daraus zumindest in landshut eine Angehörigen Selbsthilfegruppe gegründet hat.

    Pass auf dich auf damit du auch dann noch genug Kraft hast sie zu unterstützen wenn sie es zulassen kann.

  • ich finde das eine sehr gute idee, dass auch du hilfe und unterstützung hast, nicht nur deine tochter

    denn die angehörigen leiden oft genauso oder manchmal noch mehr als die betroffenen selbst, weil sie nämlich machtlos und hilflos sind

    <3

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    Maila-Lou

  • Ich finde es auch sehr sehr wichtig das du dir Hilfe und Unterstützung holst. Für beide Parteien, du als Angehörige und auch für deine Tochter.

    In meiner Krisenzeit als bei mir alles losging und mein Kleiner ein Baby war hatte ich Unterstützung und Hilfe vom Jugendamt/Familienhilfe.

    Jugendamt war mir erstmal ein Mango im Auge, aber ich war echt froh das ich damals die Unterstützung von ihr hatte.

    ***Sunny on Bord*** :smiley401:


    Triff kleine Entscheidungen mit dem Kopf

    und große Entscheidungen mit dem Herzen


    Erkenne deinen eigenen Zauber

    In dir steckt so viel mehr als du denkst

  • Ich finde es für mich bis heute schwierig Therapie zu machen, da ich in meinem Leben gefühlt 10 verschiedene Therapeuten hatte und nur einen mochte.
    Dieser meinte auch damals als ich 15 war zu mir: wenn du nicht freiwillig in die Klinik gehst, lasse ich dich einweisen.
    Ich muss gestehen, dass mir die Klinik nicht wirklich geholfen hat und ich bin auch danach nie wieder stationär irgendwo hingegangen.
    Ich kann deine Tochter sehr gut nachvollziehen, vielleicht redest du zu einem geeigneten Zeitpunkt noch mal mit ihr und sagst ihr, dass du zwar möchtest, dass Sie jemanden findet, mit dem sie reden kann, sie aber selber einen heraussuchen soll, der ihr vom ersten Eindruck gefällt?
    Eventuell lässt sie sich darauf ein, wenn du ihr sagst, dass du zwar ein Erstgespräch forderst, aber sie dann selbst entscheiden kann, ob sie diesen weiterhin besuchen möchte oder ihr wechselt. Vielleicht würde ihr ja auch sowas wie Musiktherapie helfen oder einfach mal anfangen mit einem Instrument lernen? Oder sowas wie Kunsttherapie?

    Es ist auf jeden fall essentiell, dass sie sich wohl fühlt, denn dann wird sie eher bereit sein und sich öffnen.

    Falls Ludwigshafen in Frage kommen würde, könnte ich meinen damaligen Therapeuten empfehlen. Ich weiß halt nicht, wo ihr her kommt, natürlich ist die Chance sehr gering. Ich habe wie gesagt mit diesem sehr gute Erfahrungen gemacht und er fungiert auch heute noch als psychologischer Berater, muss ich aber leider selber zahlen, bin zu alt um als Jugendliche durchzugehen :D

    Ich wünsche dir auf jeden Fall sehr viel Kraft und finde es großartig von dir, dass du dich so damit auseinandersetzt! ♥

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