Ist Gesundung möglich?

There are 12 replies in this Thread which was already clicked 750 times. The last Post () by Alenja.

  • ich glaub vollkommen Gesund werd ich nicht werden aber ich hab die Hoffnung dass ich iwann so stabil bin dass ich die Klinikaufenthalte nicht mehr brauche.

    Viel Hoffnung setz ich in die VT und die Traumabewältigung. Ich könnte mir vorstellen dass das mir helfen könnt um das zu erreichen.

  • ich glaube daran dass man egal wie schlimm es ist man mit entsprechender therapie und zeit fast wieder ein normales leben leben kann

    ich habs am eigenen leib erfahren :)

    vor 5 jahren hätten mich alle am liebsten aufgegeben aber ich habs geschafft und mich zurückgekämpft nach 10 jahren klinik.....

    deshalb hab ich immer die Hoffnung dass es ein normales Leben geben kann nach schwerer krankheit

    <3

    ...ich bin wo anders um bei mir zu sein und ich bin manchmal anders um ich zu sein...

    :smileypink401: :gruppentherapie: :smileypink401:

    © by

    Maila-Lou

  • Ohja, ich glaube, dass man gesunden kann. So wie Maila schreibt. Das man ein Umgang mit der Erkrankung findet, Stabilität usw.


    Ich muss dasxauch glauben um mich zu motivieren, selbst die Rückschläge nicht die Oberhand gewinnen zu lassen. Draus lernen usw.

    :smiley712:


    „Ich ging in die Wälder, weil ich bewusst leben wollte. Ich wollte das Dasein auskosten. Ich wollte das Mark des Lebens einsaugen! Und alles fortwerfen, das kein Leben barg, um nicht an meinem Todestag Innezuwerden, dass ich nie gelebt hatte.“

    Henry David Thoreau (1817-1862)

    :smiley764:

  • Ich glaube daran und weiß, dass die Symptome so weit zurückgehen können, so dass die Borderline Störung als Diagnose nicht mehr gestellt werden kann. Kenne das von mehreren. Ist schon cool und gibt Hoffnung, aber ich glaube, bei mir sind Hopfen und Malz verloren, weiß auch nicht. Im Moment denke ich grad so. ;(

  • Bei mir wurde es Ende 30 viel besser mit allem. Mittlerweile würde ich an vielen Tagen die Diagnose nicht mehr bekommen. Ich denke ganz weg geht es nie aber ich habe gelernt mich so anzunehmen wie ich bin. Aber der ausschlaggebende Punkt war bei mir die Trauma Verarbeitung.

  • Ich bin mir sicher, dass ich nie wieder arbeiten kann. Ich bin mir auch sicher, dass ich meine Betreuer noch sehr lange brauchen werde.

    Aber ich bin mir auch sicher, dass ich es irgendwann schaffe mich zu lieben und zu wertschätzen. Und das wäre für mich der Inbegriff von Glück. Und das wäre glaube ich ziemlich gesund. ^^

  • Ich war 2 Jahre Symptom frei bis auf die Stimmungsschwankungen, das war die beste Zeit meines Lebens, danach wieder ein Rückschlag nach dem anderen, ich denke und glaube nicht mehr an eine Genesung ich glaube nur daran wenn man die Menschen die einem nicht gut tun ausmistet, SPORT treibt und auf die gesunde Ernährung achtet man gut leben kann mit dieser Störung aber die Mitmenschen sind sehr wichtig sobald jemand kommt und triggert, provoziert, aus mir den Monster rauszieht, den ich im Käfig halte, weg mit dem Dreck bevor ich selbst zum Bösewicht werde.

    Ich bin ein sehr lieber Mensch, höflich kultiviert, gepflegt aber kommt man mir blöd (Trigger Punkte) dann werd ich zur asozialen Rebellin und genau die will ich nicht sein!


    Es kann Jahrelang gut gehen, kommt ein harter Rückschlag lieg ich meist monatelang k.o geschlagen am Boden…

    ich hab keine soziale Phobie aber ich hab ne Angst davor was Menschen in mir auslösen und welche Prüfung das schon wieder sein wird.

    Mittlerweile will ich keine neuen Menschen mehr in mein Leben reinlassen.

    Mir ist es lieber als Desinteressierte arrogante Egoistin gehalten zu werden als mich seelisch verletzen zu lassen.

  • Sind aber natürlich nicht nur Menschen die Rückschläge verursachen, Krankheiten, Job Verlust, Trauma wiedereleben usw… kann mir nicht vorstellen auf Dauer geheilt zu sein „Urlaub“ von Borderline kann ich mir aber gut vorstellen 😆

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