Wie wird Borderline diagnostiziert?

  • Shalin hat einen neuen Artikel veröffentlicht:

    Shalin
    16. November 2025 um 02:50

    Zitat
    Der folgende Artikel beleuchtet den diagnostischen Prozess, die relevanten Klassifikationssysteme, typische Herausforderungen und die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung.
  • Bei mir (noch) garnicht, aktuell besteht nur der Verdacht. Aber sobald ich die Diagnostik durchlaufen habe berichte ich gerne, egal was nun dabei rauskommen wird

  • Meine Therapeutin hat damals (2017) einen Diagnosebogen für Depressionen und Borderline bei mir durchgeführt, weil sie meinte, das was ich bei der Anamnese/beim Ersttermin so erzählt habe deutet darauf hin. Depression war direkt klar, bei Borderline meinte sie, eigentlich treffen meine Antworten nicht auf die Kriterien.

    Im Laufe der Therapie wurde aber dann doch auffällig, dass ich Symptome von Borderline aufweise und auch anhand meines Stimmungsprotokolls hat meine Therapeutin immer wieder bemerkt, wie meine Stimmung und Gedanken drastisch schwanken, was eher typisch für Borderline als für die Depression war.

    Und jetzt bin ich hier^^

    Ich klettere den Berg hoch und frage mich an der Spitze: habe ich das gemacht, damit mich andere dort oben stehen sehen oder damit ich einen schönen Ausblick habe?

  • Bei mir lief die Diagnostik insgesamt 4 Wochen, ich musste sehr viele Fragebögen ausfüllen und hatte dazu dann Gespräche.

    Zu den Fragebögen fanden sie das klinische Bild sehr wichtig, nach 4 Wochen gab es dann die Diagnose.

    Vorher hatte ich die Diagnose im Laufe einer psychosomatischen Reha noch bekommen.

    Da musste ich Fragebögen ausfüllen und hatte Gespräche, aber nicht so intensiv wie in der Tagesklinik.

    So war das bei mir ^^

  • Ich hatte aus Klinikaufenthalten schon die Diagnosen: dissoziative Störung, dissoziative Anfälle und depressive Störung und bin mit dem Borderline Verdacht auf eine DBT Station und dort wurde in den 3 Monaten die Diagnose Borderline gestellt, was mir nach anfänglicher Ablehnung auch stimmig erschien, da so auch die „übrig“ geblieben Symptomen untergebracht werden konnten.

    Der Mensch kann viel ertragen, wenn er Hoffnung hat.

    Also halte sie fest und lasse sie niemals mehr los.

    :rainboweinhorn:

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