Das Leben mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung meistern: Eine Reise der Heilung

  • Shalin hat einen neuen Artikel veröffentlicht:

    Shalin
    4. März 2023 um 17:51

    Zitat
    Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine psychische Erkrankung, die sich auf die Gedanken, die Stimmung und das Verhalten der Betroffenen auswirken kann. Man schätzt, dass etwa 3 % der Bevölkerung in Deutschland an der Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.
  • Diskussion zum Artikel Das Leben mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung meistern: Eine Reise der Heilung:

    Zitat
    wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.

    Ich denke mal das ist so, weil Frauen schneller zum Arzt gehen als Männer, denn Männer, trauen sich nicht so oft zum Arzt deswegen zu gehen, weil sie es als Schwäche ansehen, das soll jetzt keine Verurteilung oder so sein, nur in einer Gruppe in der Klinik mal haben Männer es so erklärt gehabt

  • es gibt immer mehr Experten die davon ausgehen, dass die Verteilung von Männern und Frauen etwa gleich groß ausfällt.

    In der Tat gehen Männer immernoch weitaus weniger und später zu einem Arzt, wenn es sich um psychische Probleme handelt. Das kann ich auch von meiner Arbeit bestätigen. Deswegen tauchen in den meisten bisher veröffentlichten Studien über Borderline auch oft nur Patientinnen auf. Wer nicht zum Arzt geht, wird auch meistens keine Therapie beginnen, und taucht auch in meiner Statistik auf.

  • Ich könnte mir auch vorstellen, dass Psychiater und Therapeuten da bereits mit vorgefasster Meinung dran gehen. Bei ähnlicher Symptomatik Männern eher narzisstische Störungen zuschreiben und Frauen Borderline oder Histrionie.

  • Mein letzter Wissensstand ist auch, dass Männer und Frauen gleich betroffen sind.

    Männer fallen oft anders auf, landen oft erst im Knast oder Entzug bevor es erkannt wird.

    Außerdem begeben sie sich, wie schon erwähnt, nicht so schnell in Behandlung weil das eher als Schwäche zählt als bei den Frauen.

    An manchen Tagen schaffe ich es bis auf den Berg, an manchen nicht aus dem Bett. Beides geht völlig in Ordnung.

  • Ich fand den Artikel ganz gut. Hab das Meiste gelesen. Voll lang ;)

    (Ich hab alles gelesen ^^ )

    Mein letzter Wissensstand ist auch, dass Männer und Frauen gleich betroffen sind.

    Männer fallen oft anders auf, landen oft erst im Knast oder Entzug bevor es erkannt wird.

    Außerdem begeben sie sich, wie schon erwähnt, nicht so schnell in Behandlung weil das eher als Schwäche zählt als bei den Frauen.

    Nicht das Männer allgemein je nach Zeit , eh komischen Männlichkeitsidealen/ Rollenklisches unterworfen sind?

    Frauen auch eben mehr Selbstbestimmung möglich ist, wenn ich bedenke das man teils vor 50 Jahren noch den Mann fragen musste ob man Arbeiten darf.

    Heute ist eher der Mann ,voll der Pflegefall.

    Über Gefühle reden oder nicht in einer Versorger Rolle stecken können weil Psychisch angeditscht.

    Als Mann der nach promiskuitiver Phase rausgefunden hat ,das ich Hetero bin, kann ich amüsiert immer noch feststellen ,das ich das Gayradar anderer Leute durch

    einander bringe durch Feminine Anteile. Zeitgleich treibe ich ''echte Alpha'' Männer mit diesen Eigentschaften zur Weissglut.

    Ich durfte mir auch mal anhören das ich nicht meine Psychischen Erkrankung behandeln lasse sondern mein unmännliches Verhalten.

    Ist es nicht ein wenig Kurios dann , wenn einerseits einem mangelde Identitätsgefühle unterstellt werden auch noch Gesellschaftliche Standesortnung wie man zu sein

    hat obendrauf abgeladen werden kann?

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    Ich war schon in Therapie und hab über DBT ne Menge über mich gelernt. Als auch unterschiedliche Therapieansätze kennen gelernt.

    Daher Unterstützung kann man annehmen. Ist ja Selbstoptimierung.

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