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  • Das Leben mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung meistern: Eine Reise der Heilung

    • Shalin
    • 4. März 2023 um 17:51
    • 1.371 Mal gelesen
    • 5 Antworten
    • Empfohlen
    Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine psychische Erkrankung, die sich auf die Gedanken, die Stimmung und das Verhalten der Betroffenen auswirken kann. Man schätzt, dass etwa 3 % der Bevölkerung in Deutschland an der Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.
    Lesezeit: 10 Minuten

    Menschen mit BPS haben oft Schwierigkeiten, ihre Emotionen zu regulieren, haben Schwierigkeiten in Beziehungen und Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl und ihrer Identität. Trotz ihrer weiten Verbreitung ist die BPS immer noch mit einem großen Stigma behaftet, und viele Betroffene erhalten nicht die Hilfe und Unterstützung, die sie benötigen.

    In diesem Artikel erkläre ich, was eine BPS ist, welche Symptome sie aufweist und welche Strategien es gibt, um mit der Krankheit umzugehen und das Stigma zu überwinden, das mit ihr einhergehen kann.

    Was ist eine Borderline-Persönlichkeitsstörung?

    Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine psychische Störung, die durch ein Muster instabiler Gefühle, Beziehungen und Verhaltensweisen gekennzeichnet ist. Menschen mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung haben oft Schwierigkeiten, ihre Gefühle zu regulieren, was zu Impulsivität, Aggression und selbstzerstörerischem Verhalten führen kann. Die BPS ist eine der häufigsten psychischen Störungen, und man schätzt, dass 3 % der Bevölkerung in Deutschland an BPS leiden. Sie tritt bei Frauen häufiger auf als bei Männern.
    Menschen mit BPS kämpfen oft mit Identitätsproblemen und haben Schwierigkeiten, anderen zu vertrauen. Sie können auch Schwierigkeiten haben, Beziehungen aufrechtzuerhalten, und sie können zu selbstverletzendem Verhalten greifen, um mit ihren Gefühlen fertig zu werden. Die Diagnose der BPS kann schwierig sein, da sie häufig von anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen und Drogenkonsum begleitet wird.
    Die BPS ist eine komplexe Störung, die eine spezielle Behandlung erfordert. Die Behandlung umfasst häufig eine Kombination aus Psychotherapie und Medikamenten. Die dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) ist eine Form der Psychotherapie, die häufig zur Behandlung von BPS eingesetzt wird. Sie konzentriert sich darauf, Menschen dabei zu helfen, ihr Denken und Verhalten zu verstehen und Strategien (Skills) zu lernen, um mit ihren Gefühlen auf gesunde Weise umzugehen.

    Das Stigma des Lebens mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung

    Das Leben mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung kann schwierig sein und ist oft mit einem großen Stigma behaftet. Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung gelten oft als schwierig im Umgang, manipulativ und instabil. Dies kann dazu führen, dass Menschen mit BPS verurteilt, missverstanden und diskriminiert werden.
    Das Stigma der BPS kann es Menschen schwer machen, Hilfe zu suchen. Die Betroffenen schämen sich möglicherweise für ihre Symptome und vermeiden es, eine Behandlung in Anspruch zu nehmen, weil sie befürchten, verurteilt zu werden. Dies kann dazu führen, dass sich die Betroffenen isoliert und allein fühlen, was ihre Symptome noch verschlimmern kann.
    Es ist wichtig, daran zu denken, dass Menschen mit BPS nicht durch ihre Diagnose definiert werden. Es ist zwar wichtig, sich der Symptome bewusst zu sein und bei Bedarf Hilfe in Anspruch zu nehmen, aber es ist auch wichtig, sich daran zu erinnern, dass Menschen mit BPS in der Lage sind, ihre Symptome zu bewältigen und ein erfülltes Leben zu führen.

    Die Symptome der Borderline-Persönlichkeitsstörung

    Die Symptome der Borderline-Persönlichkeitsstörung können von Person zu Person variieren, aber einige häufige Symptome sind:

    • Impulsives Verhalten wie riskantes Verhalten, Drogenmissbrauch, rücksichtsloses Fahren oder selbstschädigendes Verhalten
    • Starke Stimmungsschwankungen oder Gefühle der Leere oder Langeweile
    • Schwierigkeiten, anderen zu vertrauen oder Beziehungen aufrechtzuerhalten
    • Instabiles Selbstbild oder instabile Identität
    • Gefühle von Paranoia oder Dissoziation
    • Selbstmordgedanken oder selbstmörderisches Verhalten

    Es ist wichtig zu wissen, dass nicht jeder, der an BPS leidet, alle diese Symptome aufweist und dass die Intensität der Symptome von Person zu Person unterschiedlich sein kann. Wenn Du eines dieser Symptome verspürst, solltest Du unbedingt mit einer psychiatrischen Fachkraft sprechen, um Hilfe zu erhalten.

    Wie Menschen mit BPS mit ihren Symptomen umgehen können

    Der erste Schritt zur Bewältigung der BPS besteht darin, sich von einer psychosozialen Fachkraft helfen zu lassen. Eine psychosoziale Fachkraft kann Dir helfen, die Auslöser zu erkennen und Strategien zur Bewältigung der Symptome zu entwickeln. Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) sind zwei Therapieformen, die bei der Bewältigung von BPS hilfreich sein können.
    Es ist auch wichtig, sich selbst zu pflegen. Dazu gehört, dass Du dich gesund ernährst, ausreichend schläfst, regelmäßig Sport treibst und Aktivitäten ausübst, die Dir Spaß machen. Es ist auch wichtig, Wege zur Stressbewältigung zu finden, wie z. B. Achtsamkeit oder Entspannungstechniken.

    Strategien für den Umgang mit dem Stigma der BPS

    Die Stigmatisierung der BPS kann es schwierig machen, über die Störung zu sprechen und Hilfe zu suchen. Es ist von elementarer Bedeutung, sich daran zu erinnern, dass Du nicht durch Deine Diagnose definiert bist. Du bist in der Lage ein erfülltes Leben zu führen!
    Es ist auch wichtig, für sich selbst einzutreten. Das bedeutet, dass Du dich zu Wort melden solltest, wenn Du aufgrund Deiner Diagnose beurteilst oder schlecht behandelt wirst. Du kannst dich auch einer Selbsthilfegruppe anschließen oder einen Therapeuten finden, der auf BPS spezialisiert ist. Das Gespräch mit Menschen, die verstehen, was Du durchmachst, kann eine gute Möglichkeit sein, Unterstützung und Bestätigung zu finden.

    Wie Du Hilfe und Unterstützung für BPS findest

    Es gibt viele Hilfsangebote für Menschen mit BPS. Du solltest unbedingt einen Therapeuten finden, der auf BPS spezialisiert ist und Erfahrung in der Behandlung dieser Störung hat. Eine Selbsthilfegruppe oder Gemeinschaft von Menschen zu finden, die verstehen, was Du durchmachst ist ebenfalls ein sehr hilfreiches Mittel. Es gibt viele Online-Gemeinschaften und Foren, die sich mit BPS befassen und in denen Du Unterstützung und Verständnis finden kannst.
    Wenn du Suizidgedanken hast oder dich in einer Krise befindst, ist es wichtig, sich Hilfe zu holen. Rufe ein Krisentelefon oder Deinen Therapeuten an oder gehe in die Notaufnahme.
    Du bist nicht allein und Hilfe ist verfügbar.
    Eine Liste mit verschiedenen Notfallnummern findest du bei uns im Borderlineforum. Notfallrufnummern
    Weitere Anlaufstellen findest du ebenfalls bei uns: Borderline Anlaufstellen

    Tipps zur Bewältigung des Lebens mit BPS

    Das Leben mit BPS kann schwierig sein, aber es gibt Möglichkeiten, mit den Symptomen umzugehen und die Krankheit zu bewältigen. Hier sind einige Tipps für den Umgang mit der BPS:
    Übe Selbstfürsorge. Dazu gehört, dass Du dich gesund ernährst, ausreichend schläfst, regelmäßig Sport treibst und Aktivitäten nachgehst, die Dir Spaß machen.
    Suche Dir eine Selbsthilfegruppe oder eine Gemeinschaft von Menschen, die verstehen, was Du durchmachst.
    Entwickel gesunde Bewältigungsstrategien (Skills) wie Achtsamkeit oder Entspannungstechniken.
    Lerne, Auslöser zu erkennen und damit umzugehen.
    Sprich mit einem Psychiater über Medikamente, die hilfreich sein könnten.

    Selbstfürsorgestrategien für Menschen mit BPS

    Selbstfürsorge ist ein wichtiger Teil des Umgangs mit BPS. Du solltest dir Zeit nehmen, um Dinge zu tun, die Dir gut tun. Einige Selbstfürsorgestrategien sind:
    Sport treiben: Bewegung kann bei Stress und Depressionen helfen und das Selbstwertgefühl stärken.
    Sich gesund ernähren: Eine gesunde Ernährung kann dazu beitragen, die Stimmung und das Energieniveau zu verbessern.
    Sich Zeit für sich selbst nehmen: Nimm Dir Zeit für Dinge, die Dir gut tun, wie z. B. entspannende Aktivitäten oder Hobbys.
    Kontakt mit anderen: Der Kontakt zu Freunden und Familie kann die soziale Isolation verringern und emotionale Unterstützung bieten.

    Die Bedeutung von Psychiatern im Umgang mit BPS

    Ein Psychiater kann Dich unterstützen, beraten und Dir helfen, Strategien zur Bewältigung Deiner Symptome zu entwickeln. Bei Bedarf können sie auch Medikamente und andere Behandlungen anbieten.
    Dieser Psychiater sollte unbedingt Erfahrung in der Behandlung von BPS haben und Du solltest dich dabei wohl und sicher fühlen. Es kann einige Zeit dauern, den richtigen Therapeuten zu finden, also scheue dich nicht, dich umzusehen.

    Zusammenfassung

    Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine psychische Störung, die sich auf die Gedanken, die Stimmung und das Verhalten von Menschen auswirken kann. Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung sind oft mit Stigmatisierung und Diskriminierung konfrontiert, was es schwierig machen kann, Hilfe zu suchen. Menschen mit der BPS sind in der Lage, ihre Symptome zu bewältigen und ein erfülltes Leben zu führen.
    Es gibt viele Hilfsmittel für Menschen mit BPS, darunter Therapien, Selbsthilfegruppen und Strategien zur Selbstfürsorge. Es ist wichtig, dass Du dich an einen Psychiater wendest, wenn Du unter den Symptomen der BPS leidest.
    Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine komplexe psychische Störung, die schwer zu bewältigen sein kann. Lass Dir von einem Psychiater helfen und finde eine unterstützende Gemeinschaft von Menschen, die verstehen, was Du durchmachst.
    Hier im Forum wirst du viele Menschen finden, denen es genauso oder ähnlich geht wie Dir. Hier tauschen wir uns täglich aus, freuen uns miteinander, lachen und weinen miteinander. Wir helfen und unterstützen uns gegenseitig.

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    Antworten 5

    Christina
    4. März 2023 um 17:57
    Zitat von Senia

    Diskussion zum Artikel Das Leben mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung meistern: Eine Reise der Heilung:

    Zitat
    wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.

    Ich denke mal das ist so, weil Frauen schneller zum Arzt gehen als Männer, denn Männer, trauen sich nicht so oft zum Arzt deswegen zu gehen, weil sie es als Schwäche ansehen, das soll jetzt keine Verurteilung oder so sein, nur in einer Gruppe in der Klinik mal haben Männer es so erklärt gehabt

    FlatSea623
    4. März 2023 um 18:57

    es gibt immer mehr Experten die davon ausgehen, dass die Verteilung von Männern und Frauen etwa gleich groß ausfällt.

    In der Tat gehen Männer immernoch weitaus weniger und später zu einem Arzt, wenn es sich um psychische Probleme handelt. Das kann ich auch von meiner Arbeit bestätigen. Deswegen tauchen in den meisten bisher veröffentlichten Studien über Borderline auch oft nur Patientinnen auf. Wer nicht zum Arzt geht, wird auch meistens keine Therapie beginnen, und taucht auch in meiner Statistik auf.

    LaFoca
    4. März 2023 um 19:08

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass Psychiater und Therapeuten da bereits mit vorgefasster Meinung dran gehen. Bei ähnlicher Symptomatik Männern eher narzisstische Störungen zuschreiben und Frauen Borderline oder Histrionie.

    Chrissy
    4. März 2023 um 19:15

    Mein letzter Wissensstand ist auch, dass Männer und Frauen gleich betroffen sind.

    Männer fallen oft anders auf, landen oft erst im Knast oder Entzug bevor es erkannt wird.

    Außerdem begeben sie sich, wie schon erwähnt, nicht so schnell in Behandlung weil das eher als Schwäche zählt als bei den Frauen.

    SuperForest636
    4. März 2023 um 19:48

    Ich fand den Artikel ganz gut. Hab das Meiste gelesen. Voll lang ;)

    (Ich hab alles gelesen ^^ )

    Zitat von Chrissy

    Mein letzter Wissensstand ist auch, dass Männer und Frauen gleich betroffen sind.

    Männer fallen oft anders auf, landen oft erst im Knast oder Entzug bevor es erkannt wird.

    Außerdem begeben sie sich, wie schon erwähnt, nicht so schnell in Behandlung weil das eher als Schwäche zählt als bei den Frauen.

    Nicht das Männer allgemein je nach Zeit , eh komischen Männlichkeitsidealen/ Rollenklisches unterworfen sind?

    Frauen auch eben mehr Selbstbestimmung möglich ist, wenn ich bedenke das man teils vor 50 Jahren noch den Mann fragen musste ob man Arbeiten darf.

    Heute ist eher der Mann ,voll der Pflegefall.

    Über Gefühle reden oder nicht in einer Versorger Rolle stecken können weil Psychisch angeditscht.

    Als Mann der nach promiskuitiver Phase rausgefunden hat ,das ich Hetero bin, kann ich amüsiert immer noch feststellen ,das ich das Gayradar anderer Leute durch

    einander bringe durch Feminine Anteile. Zeitgleich treibe ich ''echte Alpha'' Männer mit diesen Eigentschaften zur Weissglut.

    Ich durfte mir auch mal anhören das ich nicht meine Psychischen Erkrankung behandeln lasse sondern mein unmännliches Verhalten.

    Ist es nicht ein wenig Kurios dann , wenn einerseits einem mangelde Identitätsgefühle unterstellt werden auch noch Gesellschaftliche Standesortnung wie man zu sein

    hat obendrauf abgeladen werden kann?

    ------

    Ich war schon in Therapie und hab über DBT ne Menge über mich gelernt. Als auch unterschiedliche Therapieansätze kennen gelernt.

    Daher Unterstützung kann man annehmen. Ist ja Selbstoptimierung.

    Diskutiere mit!

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