Eskapismus und seine Verbindung zu psychischen Erkrankungen

  • Shalin hat einen neuen Artikel veröffentlicht:

    Shalin
    2. Mai 2025 um 17:53

    Zitat
    Eskapismus und seine Verbindung zu psychischen Erkrankungen
    Im Folgenden soll das Phänomen des Eskapismus näher erläutert werden, wobei zunächst die Definition, die typischen Symptome sowie die zugrunde liegenden Ursachen betrachtet werden.
  • Ich finde das Thema total spannend und erkenne mich selber darin wieder.

    Als Kind und Jugendliche habe ich immer mit imaginären Personen geredet (das waren meistens bekannte Persönlichkeiten und mit imaginär meine ich eher, dass sie nicht reell vor mir stehen) oder mich oft in imaginären Situationen und Tagträumereien geflüchtet. Das war so der einzige und oft genutzte Weg, der unschönen Realität zu entkommen. Heute rede und diskutiere ich immer noch gerne (in Gedanken) mit imaginären Personen, flüchte mich aber nicht mehr so in eine Scheinwelt. Das liegt vermutlich daran, dass ich heute die Macht habe, meine Situation zu ändern und bewusst Unangenehmes vermeiden zu können. Ich würde nicht sagen, dass es sich damals und schon gar nicht heute um ungesunden Eskapismus gehandelt hat, aber in die Richtung Bewältigungsstrategie geht es auf jeden Fall.

    Kennt ihr das auch?

  • Manchmal, wenn ich sehr genervt bin und gestresst bin. Dann stelle ich mir manchmal die Umgebung vor wie z.b. bei den Simpsons. Überall gelbe Menschen. Oder manchmal stelle ich mir vor die Menschen um mich herum sehen jetzt aus wie die grünen Schweinchen aus Angry Birds. Manchmal hilft das ein wenig. :D

  • Das gefällt mir gut.

  • Ach ja sich den Schneemann Olaf vorzustellen ist auch geil. Das hilft auch im Alltag. Den habe ich aber recht vernachlässigt. Oder letztens habe ich in einen Gespräch versucht mit den Obelix (in klein Format) vorzustellen wie der auf dem Tisch herum tanzt und :geheimnis: dabei den Vogel zeigte.

  • Mich betrifft das Thema ganz stark. Ich nutze schon seit über 15 Jahren World of Warcraft zur Flucht aus dem Alltag. Doomscrolling ist in den letzten Jahren deutlich stärker bei mir geworden. Das geht so weit, dass ich mich mittlerweile nicht mehr sicher fühle, wenn ich das Haus ohne mein Smartphone verlasse, weil ich mich dann nicht von der vermeintlichen Bedrohung durch meine Umwelt ablenken kann.

    Aktuell versuche ich, so gut es geht, an Achtsamkeit im Alltag zu arbeiten und einen körperlichen Bezug zu meiner Umgebung herzustellen. Ist aber mega schwierig.

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