Zwangsgedanken sind wiederkehrende, aufdringliche und unerwünschte Gedanken, Bilder oder Impulse, die von Betroffenen als quälend und beängstigend empfunden werden. Sie stehen im Widerspruch zu den eigenen Werten oder Wünschen und lösen starke Ängste, Unbehagen oder Ekel aus. Im Gegensatz zu normalem Grübeln erscheinen diese Gedanken zwanghaft und lassen sich nur schwer ignorieren oder unterdrücken. Oft versuchen Betroffene, die durch die Gedanken ausgelöste Anspannung durch Zwangshandlungen oder -rituale zu neutralisieren. Typische Inhalte beinhalten Befürchtungen bezüglich Schmutz, Ansteckung, Aggression oder Zweifel, die den Alltag erheblich beeinträchtigen können.
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