- Escitalopram ist ein verschreibungspflichtiges Antidepressivum, das zur Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) gehört.
- Es wird primär zur Behandlung von Major Depressionsstörungen, Panikstörungen, sozialen Phobien, generalisierten Angststörungen und Zwangsstörungen eingesetzt.
- Die Wirkweise beruht darauf, dass Escitalopram die Konzentration des Botenstoffs Serotonin im Gehirn erhöht, was stimmungsaufhellend und angstlösend wirkt.
- Typischerweise beträgt die Anfangsdosis 5 mg bis 10 mg einmal täglich, wobei die Dosis je nach Ansprechen auf maximal 20 mg täglich gesteigert werden kann.
- Die volle antidepressive Wirkung tritt meist verzögert ein, oft erst nach zwei bis vier Wochen.
- Nach einer ersten Besserung ist in der Regel eine längere Behandlungsdauer von mindestens 6 Monaten erforderlich, um den Therapieerfolg zu sichern.
- Häufige Nebenwirkungen, besonders in der ersten oder zweiten Behandlungswoche, sind Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Übelkeit und Mundtrockenheit.
- Escitalopram ist im Vergleich zu seinem Vorgänger Citalopram oft wirksamer und hat in der Regel weniger Nebenwirkungen.
- Das Medikament darf nicht abrupt abgesetzt werden, da dies zu Absetzsymptomen (wie Schwindel, Unruhe, Kopfschmerzen) führen kann.
- Es sollte nicht in Kombination mit MAO-Hemmern oder bestimmten anderen Medikamenten, die den Serotoninspiegel erhöhen, eingenommen werden.
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