Binge steht für exzessiven Konsum, am häufigsten genutzt für die Binge-Eating-Störung (anfallsartiges, kontrollverlustbasiertes Überessen) oder Binge-Watching (exzessives Serien schauen).
Die Binge-Eating-Störung ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die zu Übergewicht führt und oft durch Schamgefühle gekennzeichnet ist.
Merkmale: Wiederkehrende Essanfälle, bei denen große Mengen Nahrung in kurzer Zeit verschlungen werden, oft ohne Hunger.
Gefühlswelt: Betroffene fühlen sich hilflos, haben oft Scham-, Ekel- oder Schuldgefühle nach den Anfällen.
Unterschied zu Bulimie: Im Gegensatz zur Bulimie wird das Essen nicht durch Erbrechen oder Hungern ausgeglichen.
Häufigkeit & Folgen: Es ist die häufigste Essstörung, tritt oft im mittleren Alter auf (40-65 Jahre), kann aber auch früher beginnen. Es führt oft zu Adipositas.
Ursachen: Häufig spielen Stress, negative Gefühle oder Versuche zur Gefühlsregulation eine Rolle.