Kleptomanie ist eine seltene Impulskontrollstörung, bei der Betroffene einen unwiderstehlichen Drang verspüren, Gegenstände zu stehlen.
Die gestohlenen Dinge werden in der Regel nicht aus finanzieller Not oder Habgier entwendet, sondern oft wahllos und ohne direkten persönlichen Nutzen.
Vor der Tat baut sich eine enorme innere Anspannung auf, die sich im Moment des Diebstahls in Erleichterung oder Lust verwandelt.
Betroffene verspüren nach den Taten häufig Scham, Schuldgefühle oder Angst, können ihr Verhalten jedoch nicht aus eigener Kraft steuern.
Die Ursachen sind komplex, oft verbunden mit anderen psychischen Erkrankungen, und erfordern in der Regel eine professionelle therapeutische Behandlung.
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