- Kleptomanie ist eine psychische Störung, die durch den wiederkehrenden, zwanghaften Drang gekennzeichnet ist, Dinge zu stehlen.
- Im Gegensatz zum gewöhnlichen Diebstahl erfolgt die Tat nicht aus Habgier, wirtschaftlicher Not oder persönlicher Bereicherung.
- Die entwendeten Gegenstände haben für die betroffene Person oft kaum einen materiellen oder praktischen Wert.
- Vor dem Diebstahl verspüren Betroffene meist eine wachsende innere Anspannung oder Erregung.
- Während der Ausführung des Diebstahls erleben sie kurzzeitig ein Gefühl der Befriedigung, Erleichterung oder Lust.
- Unmittelbar nach der Tat folgen jedoch häufig starke Schuldgefühle, Scham oder Depressionen.
- Die gestohlenen Dinge werden oft gehortet, weggeworfen, zurückgegeben oder verschenkt, da sie eigentlich gar nicht gewollt wurden.
- Kleptomanie wird medizinisch den Impulskontrollstörungen zugeordnet und tritt oft zusammen mit Depressionen oder Essstörungen auf.
- Betroffene leiden massiv unter dem Kontrollverlust, was zu erheblichen sozialen und rechtlichen Problemen führen kann.
- Eine gezielte Psychotherapie, insbesondere die Verhaltenstherapie, ist der wichtigste Weg, um die zugrunde liegenden Muster zu durchbrechen.
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