- Betroffene haben das Gefühl, die Umgebung sei durch einen Schleier, Nebel oder eine unsichtbare Glaswand von ihnen getrennt.
- Objekte und Landschaften können optisch verzerrt wirken, etwa besonders farblos, flach oder künstlich wie in einem Filmset.
- Geräusche werden oft gedämpft oder wie aus weiter Ferne wahrgenommen, was das Gefühl der Isolation verstärkt.
- Vertraute Orte wie das eigene Zuhause oder bekannte Personen erscheinen plötzlich fremd oder „nicht echt“.
- Dieses Erleben tritt häufig gemeinsam mit der Depersonalisation auf, wobei sich hier der Fokus speziell auf die Außenwelt richtet.
- Die Psyche nutzt Derealisation oft als Notbremse, um das Bewusstsein vor einer Überreizung durch Angst oder Schmerz zu schützen.
- Da die Betroffenen wissen, dass ihre Wahrnehmung nicht der Realität entspricht, leiden sie oft unter großer Angst, „verrückt“ zu werden.
- Der Zustand kann durch extreme Erschöpfung, schwere Traumata oder auch als Begleiterscheinung von Angststörungen ausgelöst werden.
- In der Therapie wird versucht, die zugrunde liegende psychische Belastung zu reduzieren, damit das Gehirn diesen Schutzmodus verlassen kann.
- Mit den richtigen Strategien zur Stressbewältigung und Regulation des Nervensystems bildet sich dieses Gefühl der Unwirklichkeit meist wieder zurück.
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