1 Kognition
Kognition bezeichnet alle geistigen Prozesse, mit denen ein Mensch Informationen aufnimmt, verarbeitet, speichert, bewertet und nutzt. Dazu gehören unter anderem Denken, Wahrnehmen, Erinnern, Lernen und Entscheiden.
Zu den kognitiven Fähigkeiten gehören beispielsweise:
- Aufmerksamkeit: sich auf eine Aufgabe oder Information konzentrieren
- Konzentration: die Aufmerksamkeit über einen bestimmten Zeitraum aufrechterhalten
- Gedächtnis: Informationen aufnehmen, speichern und wieder abrufen
- Denken: Zusammenhänge erkennen, Probleme lösen und Schlussfolgerungen ziehen
- Wahrnehmung: Informationen über die Sinne aufnehmen und verarbeiten
- Orientierung: wissen, wo man sich befindet, welcher Tag ist und wer man selbst ist
- Lernfähigkeit: neue Informationen aufnehmen und Fähigkeiten entwickeln
- Entscheidungsfähigkeit: verschiedene Möglichkeiten abwägen und Entscheidungen treffen
- Planungsfähigkeit: Handlungen strukturieren und zukünftige Schritte vorbereiten
- Problemlösefähigkeit: Lösungen für schwierige Situationen entwickeln
- Sprachverarbeitung: Sprache verstehen und angemessen verwenden
- Selbstreflexion: eigene Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen wahrnehmen und bewerten
2 Kognitive Symptome
Wenn kognitive Funktionen beeinträchtigt sind, können beispielsweise Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, Gedankensprünge, verlangsamtes Denken, Gedankenrasen, Entscheidungsschwierigkeiten oder ein „leerer Kopf“ auftreten.
Solche Veränderungen können unter anderem bei Stress, Schlafmangel, Depressionen, Angstzuständen, Erschöpfung oder anderen psychischen und körperlichen Belastungen vorkommen.
Kurz gesagt:
Kognition = die Gesamtheit der geistigen Prozesse, mit denen wir wahrnehmen, denken, lernen, erinnern, entscheiden und Informationen verarbeiten.