Suizidgedanken sind Gedanken, Vorstellungen oder inneres Grübeln darüber, sich selbst das Leben zu nehmen oder nicht mehr leben zu wollen. Sie können sehr unterschiedlich auftreten:
- Passive Suizidgedanken: z. B. „Ich wünschte, ich wäre nicht mehr da“ oder „Es wäre okay, nicht aufzuwachen“ – ohne konkreten Plan.
- Aktive Suizidgedanken: z. B. Überlegungen, wie oder wann man sich das Leben nehmen könnte, eventuell mit Planung.
Solche Gedanken entstehen oft im Zusammenhang mit starker seelischer Belastung, etwa Depressionen, Angststörungen, Trauma, chronischem Stress, Einsamkeit, Verlusten oder anhaltenden Konflikten. Wichtig ist: Suizidgedanken sind ein Zeichen von Leid, nicht von Schwäche – und sie sind behandelbar.
Wenn jemand solche Gedanken hat, ist es sehr wichtig, darüber zu sprechen und Unterstützung zu suchen (z. B. bei Vertrauenspersonen, Ärzt:innen, Therapeut:innen oder Beratungsstellen). In akuten Krisen kann sofortige Hilfe lebensrettend sein.
In Notfällen hier entlang: klick