1 Die Funktionen
- Als Neurotransmitter überträgt Dopamin elektrische Signale zwischen Nervenzellen und beeinflusst so psychische sowie physische Prozesse.
- Es spielt eine Hauptrolle im Belohnungssystem des Gehirns, indem es ein Hochgefühl auslöst, wenn wir ein Ziel erreichen oder Bedürfnisse befriedigen.
- Die Vorfreude auf eine Belohnung schüttet oft mehr Dopamin aus als das Ereignis selbst, was unseren inneren Antrieb und die Lernbereitschaft steigert.
- Neben der Psyche ist Dopamin essenziell für die Motorik, da es die Signale zur Steuerung von Körperbewegungen im Gehirn koordiniert.
- Ein massiver Mangel an Dopamin in bestimmten Hirnarealen ist die Hauptursache für die Bewegungsstörungen bei der Parkinson-Krankheit.
- Umgekehrt wird ein Überschuss an Dopamin in anderen Bereichen mit psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie oder Psychosen in Verbindung gebracht.
- Süchte entstehen oft dadurch, dass Drogen oder Verhaltensweisen das Belohnungssystem mit Dopamin überfluten und so ein starkes Verlangen erzeugen.
- Auch bei ADHS spielt der Wirkstoff eine Rolle, da eine veränderte Dopamin-Übertragung die Konzentration und Impulskontrolle erschweren kann.
- Im restlichen Körper wirkt es zudem auf die Durchblutung der Organe und ist an der Regulation der Nierenfunktion beteiligt.
- Ein gesundes Dopamin-Gleichgewicht ist somit die Basis für emotionale Stabilität, geistige Fokusfähigkeit und flüssige körperliche Bewegungen.