• Anmelden
  • Registrieren
  •  Stil ändern
  • Suche
Borderline Lexikon
  • Alles
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Borderline Lexikon
  • FAQ
  • Tickets
  • Einträge
  • Blog-Artikel
  • Filebase-Eintrag
  • Erweiterte Suche
  1. Start
    1. Über uns
    2. Übers Forum
    3. Autorenseite
    4. Redaktionelle Richtlinien
    5. FAQ zum Borderline-Forum
  2. Wegweiser
  3. Forum
  4. Borderline Discord Server
  5. Angebote
    1. Selbsttest
    2. Skills Shop
    3. Protokoll Bundle
    4. Selbsthilfegruppen
    5. Borderline Selbsthilfe
  6. Wissen
    1. Artikel
    2. Blog
    3. Lexikon
    4. Bücher
    5. Infoseiten
  7. Hilfen
    1. Notfallseiten
    2. Materialien Download
    3. Krisenplan Generator
    4. Skill-Generator
    5. Adressverzeichnis
    6. Linkverzeichnis
  8. Service & Support
    1. Unterstütze uns
    2. Partner
    3. Foren Hilfe
    4. Kontaktaufnahme
  1. Borderline Forum – Selbsthilfe für Betroffene & Angehörige
  2. Lexikon
  3. Medikamentenabhängigkeit

Medikamentenabhängigkeit

  • Shalin
  • 29. August 2026 um 23:25
  • 1 mal gelesen

Sie betrachten gerade eine ältere Version des Eintrags. Klicken Sie hier, um zur aktuellen Version zu gelangen.

  • Eintrag
  • Bewertungen 0
  • 1 Medikamentenabhängigkeit

    Kurzdefinition: Medikamentenabhängigkeit bezeichnet ein Muster von körperlicher und/oder psychischer Abhängigkeit von einem eigentlich verordneten Arzneimittel, bei dem die Kontrolle über Einnahme, Menge oder Dauer zunehmend verloren geht und die Einnahme trotz negativer Folgen fortgesetzt wird.

    2 Was ist Medikamentenabhängigkeit?

    Anders als bei illegalen Substanzen entsteht Medikamentenabhängigkeit meist schleichend und im Rahmen einer eigentlich sinnvollen, ärztlich verordneten Behandlung. Bestimmte Wirkstoffgruppen haben ein erhöhtes Abhängigkeitspotenzial, wenn sie über einen längeren Zeitraum oder in höherer Dosis als verordnet eingenommen werden. Man unterscheidet dabei zwei Formen, die oft gemeinsam auftreten:

    • Körperliche Abhängigkeit – der Körper hat sich an die Substanz gewöhnt; beim Absetzen treten körperliche Entzugserscheinungen auf
    • Psychische Abhängigkeit – ein starkes, oft schwer kontrollierbares Verlangen nach der Substanz, häufig verbunden mit dem Gefühl, ohne sie nicht mehr zurechtzukommen

    3 Welche Medikamente sind besonders betroffen?

    Ein erhöhtes Abhängigkeitsrisiko besteht vor allem bei:

    • Benzodiazepinen (z. B. gegen Angst, innere Unruhe oder Schlafstörungen) – bereits nach wenigen Wochen regelmäßiger Einnahme kann sich eine Abhängigkeit entwickeln
    • Z-Substanzen (bestimmte Schlafmittel) – ähnliches Risikoprofil wie Benzodiazepine
    • Opioidhaltigen Schmerzmitteln – Abhängigkeitsrisiko besonders bei längerer Anwendung
    • Vereinzelt auch bei anderen Substanzen mit beruhigender oder stimmungsaufhellender Wirkung

    Nicht jedes Medikament, das bei psychischen Erkrankungen eingesetzt wird, hat ein relevantes Abhängigkeitspotenzial – viele Antidepressiva oder Stimmungsstabilisierer beispielsweise machen im klassischen Sinne nicht abhängig, auch wenn beim Absetzen vorübergehende Beschwerden auftreten können.

    4 Warnzeichen

    Mögliche Hinweise auf eine sich entwickelnde Abhängigkeit sind unter anderem:

    • Das Medikament wird häufiger oder in höherer Dosis eingenommen als verordnet
    • Es entsteht ein starkes gedankliches Kreisen um die nächste Einnahme
    • Vorräte werden gehortet, mehrere Ärzt:innen für Rezepte aufgesucht
    • Absetzversuche scheitern trotz Bemühens wiederholt
    • Die Einnahme wird trotz erkennbarer negativer Folgen fortgesetzt

    5 Medikamentenabhängigkeit und Borderline

    Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung erhalten aufgrund von Symptomen wie starker innerer Anspannung, Schlafstörungen oder Angst häufiger Medikamente aus Risikogruppen wie Benzodiazepinen verordnet – oft zur kurzfristigen Krisenintervention gedacht. Gleichzeitig können Impulsivität und Schwierigkeiten in der Emotionsregulation, die bei BPS zum Störungsbild gehören, das Risiko einer unkontrollierten Einnahme zusätzlich erhöhen.

    Aus diesem Grund wird in aktuellen Behandlungsleitlinien bei BPS empfohlen, Medikamente mit hohem Abhängigkeitspotenzial nur zurückhaltend und wenn möglich zeitlich begrenzt einzusetzen, und stattdessen vorrangig auf psychotherapeutische Ansätze (z. B. DBT-Skills zur Anspannungsregulation) zu setzen.

    6 Was tun bei Verdacht auf eine Abhängigkeit?

    • Offen mit der behandelnden Praxis sprechen – Scham ist ein häufiges Hindernis, aber Abhängigkeit ist eine anerkannte, behandelbare Erkrankung und kein persönliches Versagen
    • Nicht eigenmächtig abrupt absetzen – gerade bei Benzodiazepinen kann ein plötzliches Absetzen zu ernsten, teils gefährlichen Entzugserscheinungen führen; ein Absetzen sollte ärztlich begleitet und in der Regel schrittweise erfolgen
    • Unterstützung suchen – etwa über die behandelnde Praxis, Suchtberatungsstellen oder spezialisierte Kliniken

    7 Wo gibt es Unterstützung?

    Bei Fragen oder Sorgen rund um die eigene Medikamenteneinnahme sind die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt der erste Ansprechpartner. Zusätzlich bieten örtliche Suchtberatungsstellen sowie die Sucht- und Drogenhotline (bundesweit erreichbar) anonyme, kostenlose Beratung.

    8 Fazit

    Medikamentenabhängigkeit kann sich auch bei eigentlich sinnvoll begonnener, ärztlich verordneter Behandlung entwickeln – besonders bei Substanzen wie Benzodiazepinen. Entscheidend sind ein wachsames Auge auf Warnzeichen, ein offener Austausch mit der Behandlung und – falls nötig – eine ärztlich begleitete, schrittweise Reduktion statt eines eigenmächtigen Absetzens.

    • Zitieren
Derzeit sind keine Bewertungen für diesen Eintrag vorhanden.

Teilen

  • Vorheriger Eintrag Konflikte
  • Nächster Eintrag Metakognition
  • Änderungsprotokoll

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Medikamentenabhängigkeit
  • 2 Was ist Medikamentenabhängigkeit?
  • 3 Welche Medikamente sind besonders betroffen?
  • 4 Warnzeichen
  • 5 Medikamentenabhängigkeit und Borderline
  • 6 Was tun bei Verdacht auf eine Abhängigkeit?
  • 7 Wo gibt es Unterstützung?
  • 8 Fazit

Kategorien

  1. Borderline Lexikon 404

🆘 In einer Krise? Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (kostenlos, 24/7) oder 0800 111 0 222 (kostenlos, 24/7) | Weitere Hilfsangebote → Findest du hier

Interne Links

  • Impressum
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt
  • Forenregeln
  • Datenschutzerklärung
  • Haftungsausschluss
  • Medizinischer Disclaimer
  • Forenübersicht

Angebote

  • Borderline Test
  • Skills Shop
  • E-Learning
  • DBT Protokolle
  • Selbsthilfegruppen
  • Borderline Downloads
  • Notfall-Krisen-Hilfe Seite
  • Borderline Skills

Wissen

  • Artikel
  • Blog-Artikel
  • Lexikon
  • Borderline Bücher
  • FAQ

Selbsthilfe & Tools

  • Skillstraining sowie Selbstmitgefühlskurs
  • Krisenplan Generator
  • Adressverzeichnis
  • Linkverzeichnis
  • Nebenwirkungen Tagebuch
  • Triggerliste
  • Selbstfürsorge Ideen
  • DBT Skillskarten

Gelistet bei

  • NAKOS-Datenbank digitale Selbsthilfegruppen
  • Dachverband DBT
  • Therapie.de
Emojis by Microsoft Fluent UI Emoji Set
Lexikon 7.2.6, entwickelt von www.viecode.com
Markierung abonnierter Themen von norse
Kennzeichnung automatisch deaktivierter Benutzerkonten von norse
Geschlechtericon in der Beitragsseitenleiste von norse
Gruppenrecht für die Suche von norse
Registrierenbutton von norse
Informationen zum Thema im Editor von norse
Informationen zur Konversation im Editor von norse
WBB: Copyrightwarnung bei Dateianhängen von norse
© 2026 Borderline Forum – Selbsthilfe für Betroffene & Angehörige – borderline-forum.eu
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.8
* = Affiliatelinks/Werbelinks

Stil ändern

Keine passenden Stile gefunden.

17 Stile