- Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist.
- Die Ursache ist ein Mangel an dem Hormon Insulin oder eine verminderte Wirkung desselben, wodurch Glukose nicht aus dem Blut in die Zellen gelangen kann.
- Man unterscheidet hauptsächlich zwischen Typ-1-Diabetes (Autoimmunerkrankung) und Typ-2-Diabetes (meist lebensstilbedingt).
- Typ-1-Diabetes beginnt oft schon im Kindes- oder Jugendalter und erfordert eine lebenslange Insulingabe, da der Körper kein Insulin mehr produziert.
- Typ-2-Diabetes, die häufigste Form, entsteht oft durch wenig Bewegung, Übergewicht und falsche Ernährung, wobei die Zellen eine Insulinresistenz entwickeln.
- Symptome umfassen häufiges Wasserlassen, starken Durst, Müdigkeit und schlechtheilende Wunden.
- Unbehandelter Diabetes kann zu schweren Schäden an Nerven, Augen, Nieren und Gefäßen führen.
- Die Behandlung beinhaltet bei Typ 2 meist eine Ernährungsumstellung, Gewichtsabnahme und Medikamente, während bei Typ 1 stets Insulin benötigt wird.
- Regelmäßige Blutzuckermessungen sind essenziell, um Über- oder Unterzuckerungen zu vermeiden.
- Mit einer gesunden Lebensweise kann Typ-2-Diabetes oft gut kontrolliert oder sogar in Remission gebracht werden.
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