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  • Abhängigkeit von Hilfe bei der Borderline Persönlichkeitsstörung

    • Shalin
    • 15. Mai 2025 um 18:20
    • 486 Mal gelesen
    • 0 Antworten
    Mit der Suche nach Sicherheit und Stabilität verbringen Menschen mit einer Borderline-Erkrankung viel Zeit. Dadurch kann eine tiefe Abhängigkeit zu Freunden, Familie, anderen Betroffenen oder auch zum Therapeuten/in entstehen.
    Lesezeit: 9 Minuten

    Abhängigkeit von Hilfe bei der Borderline Persönlichkeitsstörung

    Ein schmaler Grat


    Die Entstehung von Abhängigkeit

    Was ist Abhängigkeit?

    Als Abhängigkeit oder auch Sucht genannt, wird das Verlangen nach einem immer wieder gewünschten Zustand bezeichnet. Dies können zum Beispiel Erlebnisse, Personen oder Substanzen sein. Die Selbstentfaltung nimmt dadurch großen Schaden und kann zu einigen Problemen in der Zukunft führen.

    Mit der Suche nach Sicherheit und Stabilität verbringen Menschen mit einer Borderline-Erkrankung viel Zeit.

    Menschen, die darunter leiden, werden von intensiven Emotionen, instabilen zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Bedürfnis nach Unterstützung und Hilfe begleitet.

    Dadurch kann eine tiefe Abhängigkeit zu Freunden, Familie, anderen Betroffenen oder auch zum Therapeuten/in entstehen.

    In diesem Artikel wollen wir uns näher ansehen, wie dies entsteht, welche Auswirkungen daraus folgen können und was es für Lösungswege gibt.


    Die Ursachen der (emotionalen) Abhängigkeit

    Wieso brauchen wir andere Menschen für unsere Bedürfnisse?

    Die erste Ursache führt uns in die frühe Kindheit zurück, zu der natürlichen Furcht vor der Trennung unserer Bezugsperson.

    Babys sind von Anfang an auf die Hilfe der Bezugsperson angewiesen, denn sie sind nicht in der Lage, sich selbst zu regulieren und sich um ihre Bedürfnisse selbst zu kümmern.

    Erhält es dies nicht, kann es in weiterer Folge dazu führen, dass die Bindung zur Bezugsperson als gestört erlebt wird. Das kann zu einer tiefen emotionalen Abhängigkeit oder einer Panik vor dem Verlassenwerden führen.

    Laut der Bindungstheorie kann sich eine solche Angst in den frühen Jahren durch übermäßiges Klammern, Aufmerksamkeit suchendes Verhalten (in negativer Form) oder Distanzverhalten zeigen.

    Beispiel im jungen Alter:

    Wenn du dich ganz stark nach emotionaler Verbindung mit deiner Bezugsperson sehnst, die es nicht erwidert, sondern andere Menschen vorzieht, bist du damit beschäftigt dich selbst um die Erfüllung deiner Bedürfnisse zu kümmern. Diese Erfahrungen hinterlassen eine tiefe Verletzung in dir. Daraus resultiert, dass du für dein späteres Leben gefährdet bist, in einer emotionalen Gefangenschaft zu verharren.


    Die Emotionale Instabilität

    Als Borderline betroffene Person bist du viel mit dem Thema emotionaler Instabilität konfrontiert.

    Es kommt vor, dass du dir einen “Lieblingsmenschen” aussuchst und dich innig verbunden fühlst.

    Es bedeutet in dem Fall, dass nur diese bestimmte Person deine Bedürfnisse erfüllen kann und soll. Du trittst in Verbindung und sieht sein Gegenüber als deinen Helfer in der Not an. Dadurch entwickelt sich eine Abhängigkeit, die von starker Verlustangst begleitet wird oder im schlimmsten Fall auch zur Selbstaufgabe führt.

    Das kann sich zum Beispiel so zeigen, dass du beginnst zu klammern und eifersüchtig wirst, auf eine Weise, die dir selbst sehr schadet.


    Die Angst vorm Verlassen werden

    Diese tief verwurzelte Angst vor der Ablehnung oder vor dem Verlassen werden, erschwert es dir, eine gesunde Beziehung oder Freundschaft aufzubauen und zu führen. Durch die ständige verspürte Furcht, allein gelassen oder verlassen zu werden, reagierst du mit Versuchen deinen Helfer näher an dich zu binden zu wollen, in der Hoffnung diese Person nicht zu verlieren.

    Dies kann für dich bedeutet, das Zusammensein erlebst du in einem wunderschönen Hoch und das getrennt sein dafür gleicht einem kalten Entzug.


    Die Selbstwertproblematik

    Als Mensch, mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung, nimmst du dein Selbstbild sehr verzerrt wahr. Du denkst von dir selbst, dass du es nicht wert bist und ohne Hilfe und Unterstützung anderer es nicht schaffen kannst. Das füttert deine Abhängigkeit und lässt deine Autonomie verhungern. Bei Gefühlen wie Traurigkeit oder Hilflosigkeit fällst du schnell in eine Unfähigkeit dir selbst zu helfen. Du bist dann zwangsläufig auf die Hilfe anderer angewiesen.

    Einige Symptome dafür können sich bemerkbar machen durch,

    Rückversicherung - Bestätigung suchen, dass alles in Ordnung ist.

    Eifersucht - Angst, die Person, die man liebt , zu verlieren.

    Eigene Bedürfnisse ignorieren - Es allen recht machen wollen und sich selbst aufgeben.

    Einseitigkeit - Eine bestimmte Person bevorzugen und andere soziale Kontakte vernachlässigen.

    Wenig soziale Kontakte - Ein verstärktes Gefühl der Hilflosigkeit in Krisensituationen.

    Nicht alleine sein können - Soziale Isolation und das Gefühl, nicht gut genug zu sein.

    Durch Abhängigkeit besteht ein hohes Risiko für unseren Körper und unsere Seele!


    Lösungswege

    Die Loslösung deiner emotionalen Abhängigkeit beginnt beim Erkennen und beim Verstehen, wo der Ursprung ist.

    Es ist wichtig für dich zu lernen, wie du dich selbst regulieren und gut für deine Bedürfnisse sorgen kannst. Natürlich heißt es nicht, dass du nie wieder nach Unterstützung fragen kannst, doch in erster Linie geht es darum, dich selbst liebevoll zu versorgen.


    Selbstfürsorge

    Die Bedeutung von Selbstfürsorge bezieht sich auf deine psychische und physische Gesundheit. Dazu gehören zum Beispiel ein erholsamer Schlaf, körperliche Bewegung, Entspannung, gutes Essen oder eine gute Zeit mit sozialen Kontakten verbringen.

    Mit den Fragen:

    “Was kann ich mir selbst jetzt Gutes tun?”

    “Was brauche ich in dieser Situation?"

    “Was ist gerade mein Bedürfnis?”, kannst du herausfinden und lernen, was dir gut tut.

    Sei ehrlich zu dir selbst, beobachte dich und achte auf deine Gefühle.


    Selbstreflexion

    Als Selbstreflexion versteht man über sein Verhalten, Denken und die eigenen Gefühle, sich bewusst zu werden. Du kannst dich fragen:

    “Was habe ich heute besonders erlebt?"

    “Was waren in der Situation meine Gefühle, wieso habe ich so gefühlt?"

    “Hätte ich was anders machen können?”

    Schreiben kann dir als Unterstützung dienen, sowie Gespräche in einer Therapie oder mit einem engen Vertrauten offen darüber zu kommunizieren.


    Autonomie

    alt.grichisch Eigengesetzlichkeit

    Die Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von anderen ist dabei zielführend.

    Um in deine Autonomie zu kommen, lernst du für dich selbst zu sorgen, indem du beginnst, kleine Entscheidungen für dich zu treffen, deine Grenzen zu erforschen und danach diese zu setzen. Das hilft dir nebenbei auch deinen eigenen Selbstwert zu optimieren und zu stärken.

    Dabei könnte es dir unter anderem auch helfen, weniger Kompromisse einzugehen.

    Mit den Fragen kannst du herausfinden ob du diese Entscheidung von dir aus triffst:

    “Ist es das, was ich gerade möchte?”

    "Wie geht's mir mit dieser Entscheidung?" “Habe ich ein gutes Gefühl dabei?”

    “Bin ich mit der Entscheidung zufrieden?”


    Kommunikation

    Eine klare und offene Kommunikation zu der Bezugsperson oder anderen Unterstützern ist dabei notwendig. Missverständnissen kann vorgebeugt werden, und ein gesundes Gleichgewicht kann in Beziehungen geschaffen werden.

    Du kannst dich zum Beispiel Fragen:

    “Was möchte ich damit aussagen?”

    “Ist es verständlich formuliert?”

    “Wie kommt es bei mir an, wenn ich mein gegenüber wäre?”


    Unterstützernetzwerk

    Sich selbst zu öffnen und das Einbeziehen verschiedener Personen kann für einen persönlichen Unterstützerkreis sehr hilfreich sein.

    Das kann die Abhängigkeit zu einem “Lieblingsmenschen” stark verringern. Du kannst neue Perspektiven zulassen, dir Ratschläge holen und einen gesunden Umgang in Beziehung und Freundschaft aneignen.

    Es erfordert viel Kraft, Selbstüberwindung und dennoch stärkt es dein Vertrauen in dich selbst. Neue positive Erfahrungen verwandeln deine emotionale Abhängigkeit in ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben.


    Therapie

    Der regelmäßige Besuch einer Therapie kann dich gut dabei unterstützen, die emotionalen Schwierigkeiten zu erkennen, dir diese bewusst zu machen und dann gezielt zu bearbeiten, um nicht so schnell in eine Abhängigkeit zu geraten.

    Dein Therapeut kann dich auch dabei unterstützen, neue gesunde Beziehungen zu erkennen, aufzubauen und zu führen.

    Eine Therapie kann dich auch dabei unterstützen, dich aus deinem verzerrten Selbstbild hinauszuwachsen und deine Borderline Persönlichkeitsstörung mit einem klaren Kopf unter deinen Einfluss zu bringen.

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