Selbstverletzung wirkt oft wie ein Rätsel – für Außenstehende und manchmal auch für Betroffene selbst. Dabei folgt sie fast immer einer klaren inneren Logik: Sie löst kurzfristig etwas, das sich sonst nicht regulieren lässt. Wer diese Funktion versteht, findet leichter Alternativstrategien, die tatsächlich greifen.
Männer mit Borderline hören selten die Diagnose, die zu ihren Symptomen passt – stattdessen landen sie bei Sucht- oder Persönlichkeitsdiagnosen, die am eigentlichen Problem vorbeigehen. Warum das so ist und was du dagegen tun kannst, liest du hier.
Wenn zwei Menschen sich lieben und einer von ihnen mit Borderline lebt, gerät die Beziehung oft in einen Strudel aus Nähe und Distanz. Beide Seiten wollen es richtig machen – und stoßen doch immer wieder an ihre Grenzen. Dieser Artikel zeigt, wie ihr aus dieser Dynamik herausfindet.
Klammern und Wegstoßen im selben Atemzug – für viele mit Borderline gehört das Push-and-Pull-Muster zum Alltag in Beziehungen. Dieser Artikel erklärt, warum Nähe und Distanz bei Borderline so eng mit der Verlassenheitsangst verknüpft sind und welche Skills dabei helfen können, das Muster besser zu steuern.
Wer jahrelang mit Borderline lebt, kennt die wilden Jahre oft nur zu gut – und wundert sich später, warum sich plötzlich alles ruhiger anfühlt und trotzdem nicht besser. Borderline im Alter folgt eigenen Regeln, die weder Forschung noch Versorgung bisher ausreichend abbilden. Dieser Artikel zeigt, was sich wirklich verändert.
Kaum eine psychische Erkrankung ist so stark mit Klischees behaftet wie Borderline. Wer die Diagnose erhält, kämpft oft nicht nur mit den eigenen Symptomen, sondern auch mit Vorurteilen über Borderline, die selbst im Gesundheitssystem noch verbreitet sind. Warum sich dieses Stigma so hartnäckig hält – und was wirklich dagegen hilft.
Borderline und Elternschaft gehören für viele Betroffene zu den schambesetztesten Themen überhaupt – dabei zeigt die Forschung längst: Eine Borderline-Diagnose macht dich nicht automatisch zur schlechten Mutter oder zum schlechten Vater. Dieser Artikel erklärt, was im Alltag hilft und wo du dir konkret Unterstützung holen kannst.
Kennst du das Gefühl, als würdest du dich selbst von außen beobachten oder als wäre die Welt plötzlich durch Glas? Dissoziation im Alltag gehört bei Borderline für viele Betroffene dazu – hier erfährst du, was dahintersteckt und was wirklich hilft.
Borderline gilt heute nicht mehr als "unbehandelbar" – im Gegenteil: Mehrere Therapieformen bei Borderline haben in Studien gezeigt, dass sie wirklich helfen. Dieser Artikel zeigt dir, wie DBT, Schematherapie, MBT und TFP funktionieren und welche zu deiner Situation passen könnte.
Bei Borderline fühlt sich ein kurzer Blick manchmal an wie ein Faustschlag – und drei Stunden später brennt es immer noch. Das liegt nicht daran, dass du dich anstellst, sondern daran, dass dein System der Emotionsregulation anders arbeitet: schneller im Start, stärker im Ausschlag, langsamer im Abklingen. Dieser Artikel erklärt, warum das so ist – und was du damit machen kannst.
Warum wird Borderline bei Frauen viel häufiger diagnostiziert als bei Männern – obwohl beide betroffen sein können? Dieser Beitrag zeigt, welche Borderline-Symptome bei Frauen und Männern gleich sind und wo die Geschlechterunterschiede liegen. Und er erklärt, warum betroffene Männer oft jahrelang übersehen werden.
Wenn deine Gefühle regelmäßig aus dem Nichts explodieren, liegt das nicht an mangelnder Selbstbeherrschung – im Borderline-Gehirn arbeiten das emotionale Alarmsystem und die innere Bremse anders zusammen. Dieser Beitrag erklärt verständlich, was Amygdala, Präfrontalkortex und Stresssystem damit zu tun haben und warum sich an der Emotionsregulation trotzdem etwas verändern lässt.
Muss ich meinem Chef sagen, dass ich Borderline habe? Diese Frage stellen sich viele Betroffene früher oder später. Hier erfährst du, was rechtlich wirklich gilt, welche Schutzrechte dir zustehen – und mit welchen Strategien der Berufsalltag stabiler wird.
Psychopharmaka bei Borderline lindern manchmal Anspannung, Schlafprobleme oder depressive Verstimmung – heilen aber nicht die Störung selbst. Was Leitlinien wirklich empfehlen und wo die Grenzen liegen, erfährst du hier.
Du hast die Diagnose Borderline bekommen und fragst dich, was jetzt wirklich hilft? Psychotherapie bei Borderline ist keine Option unter vielen, sondern die Behandlung erster Wahl – noch vor jedem Medikament. Hier erfährst du, welche Verfahren die beste Evidenz haben und was du dir realistisch davon versprechen kannst.
Einen Therapieplatz mit BPS zu finden fühlt sich oft wie eine zweite Vollzeitstelle an – und endet trotzdem auf der Warteliste. Seit 2025 gibt es eine neue Option, die von gesetzlichen Krankenkassen voll erstattet wird: die digitale Schematherapie-App priovi, deren Wirksamkeit erstmals in einer großen Studie im Lancet Psychiatry belegt wurde. Was das konkret für dich bedeutet, erklären wir hier.
Es ist verstörend, wenn dein Partner sich selbst verletzt. Du fragst dich: Habe ich das verursacht? Kann ich es verhindern? Bin ich schuld? Dieser Artikel zeigt dir, dass Selbstverletzung bei Borderline ein Bewältigungsmechanismus ist – nicht deine Verantwortung –, und gibt dir konkrete Strategien für den Moment, um Grenzen zu schützen und professionelle Hilfe einzubeziehen.
Stationär oder ambulant – diese Entscheidung fühlt sich bei Borderline oft riesig an, dabei gibt es selten ein klares Richtig oder Falsch. In diesem Beitrag erklären wir dir verständlich, was ambulante Therapie, Tagesklinik und stationäre Behandlung unterscheidet, und woran du erkennst, welcher Weg gerade zu dir passt.
Nach einer Borderline‑Diagnose taucht fast immer dieselbe Frage auf: Ist das heilbar? Die Forschung der letzten zwei Jahrzehnte gibt darauf eine überraschend hoffnungsvolle Antwort. In diesem Beitrag erfährst du, was Heilung bei Borderline realistisch bedeutet und was deine Heilungschancen auf ein stabiles Leben erhöht.
Ein Tag ohne Struktur fühlt sich für viele Menschen mit Borderline schnell bedrohlich an – die innere Leere füllt sich mit Grübeln statt mit Halt. Wer feste Ankerpunkte in den Alltag einbaut, gibt seinem Nervensystem etwas, an dem es sich orientieren kann, und das wirkt sich direkt auf die Emotionsregulation aus.