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Autismus bzw. Autismus-Spektrum-Störung (ASS) ist eine neuroentwicklungsbedingte Besonderheit, die die Wahrnehmung, Informationsverarbeitung, soziale Kommunikation und das Verhalten betrifft. Autismus ist keine Krankheit, sondern eine andere Art, die Welt zu erleben und zu verarbeiten.
ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Es ist eine neuroentwicklungsbedingte Störung, die meist in der Kindheit beginnt und bei vielen Menschen auch im Erwachsenenalter weiterbesteht. ADHS betrifft vor allem die Aufmerksamkeit, die Impulskontrolle und die Selbstregulation.
Innere Anspannung im Rahmen der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) beschreibt einen intensiven, oft schwer auszuhaltenden inneren Spannungszustand, der emotional, körperlich und gedanklich erlebt wird. Viele Betroffene empfinden ihn als eines der zentralen und belastendsten Symptome.
Eine Identitätsstörung im Rahmen der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) bedeutet, dass das Erleben der eigenen Person instabil und unsicher ist. Betroffene haben oft kein dauerhaft klares Gefühl dafür, wer sie sind, was sie wollen oder wofür sie stehen.
Impulsivität im Rahmen der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) bezeichnet die Tendenz, plötzlich und ohne ausreichende Überlegung zu handeln – oft als Reaktion auf starke Emotionen. Diese Handlungen dienen meist dazu, innere Anspannung oder intensive Gefühle schnell zu reduzieren, können aber kurz- und langfristig schädlich sein.
Schwarz-Weiß-Denken (auch dichotomes Denken oder Alles-oder-Nichts-Denken) beschreibt bei Borderline, dass Erlebnisse, Menschen und Gefühle sehr extrem wahrgenommen und bewertet werden – ohne fließende Übergänge oder Grautöne.
In der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) beschreibt die „Sägezahnkurve“ (oft auch Spannungskurve genannt), wie emotionale Anspannung bzw. Stress im Verlauf einer Krise an- und wieder absteigt – und was problematische sowie hilfreiche Bewältigungsstrategien damit machen.