Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandsfähigkeit, durch die ein Mensch schwierige Lebenssituationen, Krisen oder Rückschläge ohne langfristige Beeinträchtigungen übersteht und sie stattdessen als Anlass für persönliche Weiterentwicklung nutzt.
Einträge
Unter Anhedonie versteht man die psychische Unfähigkeit, Vergnügen, Freude oder Lust an Aktivitäten zu empfinden, die früher als angenehm erlebt wurden, was häufig als Kernsymptom von Depressionen auftritt.
Eine selbsterfüllende Prophezeiung ist ein psychologisches Phänomen, bei dem eine ursprüngliche (oft falsche) Erwartung oder Vorhersage das eigene Verhalten so unbewusst beeinflusst, dass das erwartete Ereignis schließlich tatsächlich eintritt.
Unter Vermeidungsverhalten versteht man eine kurzfristig entlastende Strategie, bei der angstauslösende Situationen, Orte oder Tätigkeiten konsequent umgangen werden, was die zugrunde liegende Angst langfristig jedoch meist chronifiziert und den Handlungsspielraum der betroffenen Person massiv einschränkt.
Die Sozialphobie ist eine psychische Störung, bei der Betroffene eine übersteigerte Angst davor haben, in sozialen Situationen von anderen beobachtet, bewertet oder gedemütigt zu werden, was oft zu massivem Vermeidungsverhalten führt.
Gaslighting ist eine Form der psychischen Manipulation, bei der der Täter das Opfer verunsichert, indem er dessen Wahrnehmung oder Erinnerung als falsch darstellt, bis dieses am eigenen Verstand zweifelt.
Der Begriff hochfunktional beschreibt Menschen, die trotz einer psychischen Erkrankung oder Neurodivergenz (wie Autismus oder Depression) in der Lage sind, ihren Alltag, Beruf und soziale Verpflichtungen nach außen hin erfolgreich und unauffällig zu bewältigen.
Das Belohnungssystem ist ein neuronales Netzwerk im Gehirn, das bei positiven Erlebnissen den Botenstoff Dopamin ausschüttet, um Glücksgefühle zu erzeugen und uns dazu zu motivieren, überlebenswichtige oder angenehme Verhaltensweisen zu wiederholen.
Derealisation beschreibt ein Gefühl der Unwirklichkeit, bei dem die vertraute Umgebung als fremd, künstlich, neblig oder wie „in Watte gepackt“ wahrgenommen wird.
Eine Selbsthilfegruppe ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Menschen mit ähnlichen Problemen oder Lebensumständen, die sich gegenseitig durch Erfahrungsaustausch und emotionale Unterstützung helfen, ihren Alltag besser zu bewältigen.