Eine Phobie ist eine Form der Angststörung, bei der sich die Furcht ganz konkret auf bestimmte Objekte, Situationen oder Tätigkeiten richtet.
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Ein Burnout (wörtlich: „Ausgebranntsein“) ist ein Zustand tiefer emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) ist eine wissenschaftlich anerkannte Form der Psychotherapie, die auf den Konzepten der Psychoanalyse basiert, aber praktischer, zielgerichteter und meist stärker auf aktuelle Probleme bezogen ist. Sie geht davon aus, dass seelische Beschwerden entstehen, wenn unbewusste innere Konflikte, belastende Erfahrungen oder Beziehungserfahrungen aus der Vergangenheit das aktuelle Erleben und Verhalten beeinflussen.
Eine Essstörung ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, bei der Denken, Gefühle und Verhalten rund um Essen, Gewicht, Figur und Kontrolle stark gestört sind. Betroffene entwickeln ungesunde oder gefährliche Essgewohnheiten, die körperliche und seelische Gesundheit stark belasten können.
Eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) ist eine psychische Erkrankung, die nach dem Erleben oder Miterleben eines traumatischen Ereignisses entstehen kann – z. B. schwere Gewalt, Missbrauch, Krieg, schwere Unfälle, Naturkatastrophen, Bedrohung des eigenen Lebens oder des Lebens anderer.
Eine Panikstörung ist eine Angststörung, bei der es wiederholt zu unerwarteten Panikattacken kommt – also plötzlichen, sehr intensiven Angstanfällen, die ohne erkennbaren Auslöser auftreten. Betroffene entwickeln oft zusätzlich eine starke Angst vor weiteren Attacken („Angst vor der Angst“) und vermeiden dadurch Situationen, Orte oder Aktivitäten.
Eine generalisierte Angststörung (GAS) ist eine Angststörung, bei der Menschen dauerhaft und übermäßig Sorgen und Ängste haben – nicht nur in bestimmten Situationen, sondern über viele Lebensbereiche hinweg (z. B. Gesundheit, Arbeit, Familie, Zukunft). Diese Sorgen lassen sich kaum kontrollieren, fühlen sich „endlos“ an und gehen oft mit körperlichen Symptomen einher.
Eine dissoziative Identitätsstörung (DIS) – früher oft „multiple Persönlichkeitsstörung“ genannt – ist eine psychische Erkrankung, bei der eine Person zwei oder mehr unterscheidbare Persönlichkeitszustände („Anteile“, „Identitäten“) erlebt. Diese Anteile können sich in Wahrnehmung, Denken, Erinnerungen, Verhalten, Stimme, Körperhaltung oder Vorlieben deutlich unterscheiden. Betroffene erleben oft Gedächenslücken (Amnesien), Zeitverlust oder das Gefühl, nicht sie selbst zu sein.
Eine Zwangsstörung (Obsessive-Compulsive Disorder, OCD) ist eine psychische Erkrankung, bei der Betroffene unter wiederkehrenden, aufdrängenden Gedanken (Zwänge/Gedanken) oder wiederholten Handlungen (Zwangshandlungen) leiden, die sie kaum kontrollieren können. Diese Zwänge werden als belastend erlebt, nehmen viel Zeit ein und beeinträchtigen Alltag, Beruf/Schule und Beziehungen.