• Anmelden
  • Registrieren
  •  Stil ändern
  • Suche
DBT
  • Alles
  • DBT
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Borderline Lexikon
  • FAQ
  • Tickets
  • Einträge
  • Blog-Artikel
  • Erweiterte Suche
  1. Start
    1. Über uns
    2. Übers Forum
    3. FAQ zum Borderline-Forum
  2. Wegweiser
  3. Forum
  4. Borderline Discord Server
  5. Angebote
    1. Selbsttest
    2. Skills Shop
    3. Protokoll Bundle
    4. Selbsthilfegruppen
    5. Borderline Selbsthilfe
  6. Wissen
    1. Artikel
    2. Blog
    3. Lexikon
    4. Bücher
  7. Hilfen
    1. Notfallseiten
    2. Krisenplan Generator
    3. Skill-Generator
    4. Adressverzeichnis
    5. Linkverzeichnis
    6. Borderline Downloads
  8. Service & Support
    1. Unterstütze uns
    2. Partner
    3. Foren Hilfe
    4. Kontaktaufnahme
  1. Borderline Forum – Selbsthilfeforum für Betroffene & Angehörige
  2. Artikel
  3. DBT
  • Skills, DBT und Borderline

    • Shalin
    • 17. September 2025 um 17:17
    • 448 Mal gelesen
    • 0 Antworten
    Dieser Artikel beschäftigt sich mit Skills. Was Skills sind, wie sich sich im Alltag und in der Therapie umsetzen lassen und vieles mehr.
    Lesezeit: 4 Minuten

    Was sind eigentlich „Skills“

    Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Skills Fähigkeiten, (Fach)können und Geschicklichkeit, welche einer Person zur Bewältigung des Lebens zur Verfügung stehen.

    „Skill“ meint also die Fertigkeit bestimmte Aufgaben zu erledigen und Probleme zu lösen.

    Dabei wird zwischen „Soft“- und „Hard" Skills unterschieden.

    Softskills bezeichnen persönliche soziale Eigenschaften und Kompetenzen, welche das Verhalten und zwischenmenschliche alltägliche und berufliche Kontakte regulieren und die Lösung alltäglicher Aufgaben ermöglichen. In der Regel werden sie als „soziale Kompetenz“ bezeichnet.

    Z.B. Kommunikationsfähigkeit, Empathie und die Fähigkeit eigene Bedürfnisse zu vertreten und befriedigen.

    Hardskills wiederum sind erlernbare und messbare Fachkompetenzen und spezifische Kenntnisse, die zur Erledigung bestimmter Aufgaben erforderlich sind und durch Bildung- wie Schule und Studium- erreicht und nachgewiesen werden können.

    Skills im Alltag

    Im Alltäglichen ermöglichen uns Skills unser Leben zu managen und zu gestalten:

    • Wir können selbständig Entscheidungen treffen
    • Uns ist möglich, unsere Handlungen zu überdenken und gezielt zu steuern
    • Fähigkeiten zum positiven Umgang mit Menschen (soziale Kompetenz)
    • Fähigkeit zur Problemlösung
    • Hobbies und Haushaltsführung

    Skills in der Arbeitswelt

    • Gesteuerte lösungsorientierte Arbeitsweise
    • Teamfähigkeit
    • Kommunikationsfähigkeit
    • Spezifische Fachkenntnisse durch Ausbildung und Berufserfahrung

    Warum sind Skills so wichtig

    Skills bezeichnen allgemein unsere Fähigkeit zur Lebensgestaltung.

    Sie sind entscheidend dafür, ob und wie es uns gelingt, in der Arbeitswelt und unserem Leben allgemein zurecht zu kommen und das Miteinander positiv zu gestalten.

    Skills zu erlernen ist ein lebenslanger Prozess, da sich der Mensch und auch das Leben in ständiger Entwicklung befindet. Dieser Lernprozess beginnt bereits in frühester Kindheit:

    • Emotionale Kompetenz

    wenn das Baby lernt: Mama lächelt also lächel ich zurück.

    Ich falle hin, weine und werde getröstet.

    Fähigkeit Kompromisse zu schließen

    • Kognitive Fähigkeiten

    Entwickeln sich durch Interaktionen mit Eltern, Großeltern und Geschwistern und allen äußeren Reizen z.B. Farbsehen und Geräusche

    • Körperwahrnehmung

    Entwickelt sich durch Sinneswahrnehmung bei Berührungen und Bewegung

    • Kreativität wie Singen und Zeichnen
    • Entwicklung des logischen Denkens

    Solche grundlegenden Skills sind entscheidend dafür, auf welche Weise wir uns wahrnehmen, entwickeln und verhalten können sowie fähig sind Probleme befriedigend zu lösen- und sind somit prägend für das gesamte Leben eines Menschen.

    Während Kindheit und Jugend werden weiter sehr wichtige Kompetenzen erlernt:

    • Soziale Kompetenz

    Empathie, Rücksichtnahme, Teamfähigkeiten, Kommunikationsfähigkeit, Fähigkeit zur Selbstregulierung und Verhaltenskontrolle, Steuerung von Interaktionen

    • Bildung

    Spezifisches Wissen, Hobbies, Fachkompetenz, Kreativität, Problemlösung

    • Fähigkeiten zur selbständigen Lebensgestaltung

    Mangel an Skills

    Ein Mangel an Skills bedeutet einen Mangel an Fertigkeiten, sein Leben zu gestalten.

    Arbeitswelt

    • Mangel an Fachwissen, Geschicklichkeit, Fähigkeit zur Problemlösung
    • Mangel an Teamfähigkeit

    Ein Mangel dieser Fähigkeiten kann die Ausübung eines Berufes erschweren und im schlimmsten Fall unmöglich machen.

    Da sich die Arbeitswelt also die Anforderungen an den Arbeitnehmer stetig verändern und weiterentwickeln, sind Weiterbildungen unerlässlich.

    Alltag

    • Mangel an Bildung
    • Strategien zur Stressbewältigung und Problemlösung
    • Fähigkeiten zur selbständigen Lebensgestaltung

    Hier führt ein Mangel zu Erschwernissen und Problemen bei der Gestaltung des eigenen Lebens.

    Es bestehen Schwierigkeiten, sich selbst und das Leben zu gestalten und organisieren oder zwischenmenschliche Konflikte zu lösen. Dieser Mangel kann zu Stress, Überforderung, sozialem Rückzug und auch Erkrankungen führen.

    Durch die stetige Entwicklung und Veränderung des Lebens und der Person ist auch eine stetige Weiterentwicklung der persönlichen sozialen und beruflich fachlichen Kompetenzen und Fähigkeiten unerlässlich.

    Skills in der Therapie

    In den allermeisten Fällen begeben sich Menschen in therapeutische Behandlung, weil sie bei der Bewältigung ihres Lebens an ihre Grenzen stoßen und Probleme nicht mehr lösen können. Daher ist ein therapeutisches Hauptaugenmerk auf das Erlernen von Strategien und Fertigkeiten der Selbstfürsorge gelegt.

    Stressbewältigung: am Anfang steht das Erkennen und vor allem Anerkennen von Stress, die Identifizierung der Ursachen und Erarbeiten einer Bewältigungsstrategie.

    Erkennen z.B. durch Wahrnehmung und Beobachten körperlicher Stresssymptome wie Kopfschmerz, Unruhe, Schlafstörungen und Reizbarkeit.

    Identifizierung der Stressoren durch Erkennen und beachten der Stressauslöser z.B. Termindruck, Konflikte, Arbeitsdichte.

    Verringerung von Stress

    • Entspannungstechniken wie PMR, Atemtechniken, Achtsamkeitsübung
    • Soziale Unterstützung zur Lebensorganisation und -meisterung z.B. Betreuungsdienste
    • Selbstfürsorge wie regelmäßige Mahlzeiten und Bewegung
    • Probleme und deren Ursachen erkennen, akzeptieren und lösen.
    • Fertigkeiten mit psychischen Problemen umzugehen- hier ist Akzeptanz am Wichtigsten. Das Verstehen und Verändern von als negativ empfundenen Gedanken und Verhaltensweisen.
    • Bessere Arbeitsorganisation

    Das Ziel einer Therapie ist die Akzeptanz und das Lernen von Bewältigungsstrategien, zB bestimmte Übungen und Techniken um mit Angstzuständen und Unruhe umzugehen und diese nicht mehr zu unterdrücken und zu bekämpfen.

    Also ein positiver Umgang mit seinen Problemen und sich selbst als Person.

    Entwicklung in der Therapie

    Der Begriff Skill in der Therapie stammt vor allem aus der DBT- entwickelt von Marsha Linehan für die spezielle Behandlung der Borderline- Persönlichkeit.

    Bei dieser speziellen Therapieform handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie- bei der es im Wesentlichen um die Akzeptanz der eigenen Person und den Gefühlen sowie das Erlernen von Strategien zur Emotionsregulierung und Stresstoleranz sowie Verbesserung der zwischenmenschlichen Fertigkeiten geht.

    Innerhalb der DBT werden Skills erlernt, geübt und angewendet, um schwierige Situationen meistern zu können, ohne dass sich der Patient selbst schadet.

    Die Grundziele sind hier:

    • Akzeptanz

    Der Patient lernt sich und seine Gefühle zu akzeptieren

    • Emotionsregulation

    Es wird gelernt, die zu intensiven Gefühle zu verstehen, zu bewältigen und zu reduzieren

    • Stresstoleranz

    Anwenden von Techniken zur Bewältigung starker Anspannung, Stress und Krisen- ohne sich selbst zu schaden

    • Veränderung

    Erlernen von Strategien, um selbstschädigende Verhaltenweisen durch neue gesunde zu ersetzen

    • Achtsamkeit

    Bewusstes Wahrnehmen des gegenwärtigen Momentes um sich im Hier und Jetzt zu verankern

    • Soziale Kompetenzen

    Aufbau und Festigung von Fertigkeiten, um zwischenmenschliche Beziehungen befriedigend gestalten zu können

    Die vermittelten Skills umfassen alle positiven Fähigkeiten zur Achtsamkeit, Stresstoleranz, emotionale und soziale Kompetenz, Fertigkeiten zur Selbstregulation und vor allem Aufbau von Selbstwertgefühl.

    Heute wird DBT und Skilltraining allgemein in der Traumatherapie eingesetzt.

    Ziel der Anwendung von Skills ist der Abbau von Anspannung und Unruhe, die Bewältigung belastender Erinnerungen, Gefühle und Gedanken und dadurch die Verankerung im Hier und Jetzt- um nicht in die bedrohliche Vergangenheit abzudriften. Wichtiges Ziel ist dabei, dass der Patient erkennt und verinnerlicht, dass es einen Unterschied zwischen der Vergangenheit und Gegenwart gibt- er in der Gegenwart Herr seiner Selbst ist und selbst die Kontrolle über die aktuelle Situation hat.

    Durch dieses Lernen- also die Verhaltensveränderung- soll erreicht werden, dass der Patient in Zeiten hoher Anspannung nicht zu Selbstverletzendem Verhalten greift- sondern in der Lage ist, mit bestimmten Techniken die Anspannung abbauen kann und die Situation selbst hinterfragt.

    Welche Technik oder Skill dabei angewendet wird ist völlig individuell- wobei es selbstverständlich nicht zu Selbstverletzungen kommen soll.

    Zur Anwendung kommen zB

    Igelball, Fidget Toys, Akupunkturpads, weiche oder harte Bälle

    Ablenkung durch Lesen, Zeichnen, Schreiben

    Spazieren gehen, Gartenarbeiten

    Musik hören, Tanzen

    Bewegung, Sport, Gleichgewichtsübungen

    Achtsamkeitsübungen, Farben und Gegenstände benennen, Stadt Land Fluss

    Für viele Patienten- vor allem Betroffene der Borderline Persönlichkeitsstörung- ist es Anfangs notwendig, zu lernen sich und ihren Körper wahrzunehmen und ihr Stresslevel zu beurteilen.

    Hierzu werden Stressprotokolle und Anspannungskurven genutzt, um Beobachtung und Erkennung von Stress, Unruhe und Anspannung zu erlernen und entsprechend gegensteuern zu können.

    Verbreitung von Skills

    Skilltrainings zum Erlernen von Regulationstechniken sind heute sehr weit verbreitet und finden bei der Behandlung vieler Erkrankungen mit Problemen der Emotionsregulation Anwendung.

    Mittlerweile gibt es in Deutschland ein recht gutes Angebot im stationären, teilstationären und ambulanten Bereich- sowie eine Vielzahl von Büchern und Webseiten auch für den privaten Gebrauch.

    Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass Skills eine relativ gut umzusetzende Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung hin zu einer positiveren und befriedigerenden Lebensgestaltung und vor allem der Reduktion des individuellen Leidensdruck sind.

    Über den Autor

    Hey, ich bin Shalin, 1982 geboren, komme aus Niedersachsen und bin seit 2004 in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung. Seit 2005 steht die Diagnose „emotionale instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline Typus“ bei mir. Tagsüber besuche ich eine Tagesstätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen, ansonsten verbringe ich meine Zeit gerne am Computer und im Internet, treffe mich mit Freunden oder genieße die Zweisamkeit mit meiner Partnerin. Ich telefoniere gerne, schaue DVDs und höre Musik.

    Schon seit Jahren beschäftige ich mich auf unterschiedliche Weise mit dem Krankheitsbild. Informiert bin ich nicht nur durch persönliche Erfahrungen und Psychoedukation, sondern auch durch den direkten Kontakt mit anderen Betroffenen. Außerdem recherchiere ich im Internet und lese Fachliteratur. Ich freue mich darauf, mein Wissen zu erweitern, Erfahrungen zu teilen und interessante Gespräche zu führen!

    Schreibt mich gerne an. :)

    Shalin Forenleitung

    Vorheriger Artikel Marsha Linehan: Die Begründerin der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT)

    Nächster Artikel Marsha Linehan: Die Visionärin hinter der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT)

    Kategorien

    1. Borderline 69
    2. Achtsamkeit 2
    3. DBT 9
    4. Skills & Strategien 14
    5. Sonstiges 11
    6. Filter zurücksetzen
    Über den Artikel diskutieren 0 Antworten

    🆘 In einer Krise? Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (kostenlos, 24/7) oder 0800 111 0 222 (kostenlos, 24/7) | Weitere Hilfsangebote → Findest du hier

    Interne Links

    • Impressum
    • Nutzungsbedingungen
    • Kontakt
    • Forenregeln
    • Datenschutzerklärung
    • Haftungsausschluss
    • Medizinischer Disclaimer
    • Forenübersicht

    Angebote

    • Borderline Test
    • Skills Shop
    • E-Learning
    • DBT Protokolle
    • Selbsthilfegruppen
    • Borderline Downloads
    • Notfall-Krisen-Hilfe Seite
    • Borderline Selbsthilfe

    Wissen

    • Artikel
    • Blog-Artikel
    • Lexikon
    • Borderline Bücher
    • FAQ

    Selbsthilfe & Tools

    • Skillstraining sowie Selbstmitgefühlskurs
    • Krisenplan Generator
    • Adressverzeichnis
    • Linkverzeichnis
    • Nebenwirkungen Tagebuch
    • Triggerliste
    • Selbstfürsorge Ideen
    • DBT Skillskarten
    Markierung abonnierter Themen von norse
    Kennzeichnung automatisch deaktivierter Benutzerkonten von norse
    Geschlechtericon in der Beitragsseitenleiste von norse
    Gruppenrecht für die Suche von norse
    Registrierenbutton von norse
    Informationen zum Thema im Editor von norse
    Informationen zur Konversation im Editor von norse
    WBB: Copyrightwarnung bei Dateianhängen von norse
    Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.5
    * = Affiliatelinks/Werbelinks