Innere Anspannung im Rahmen der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) beschreibt einen intensiven, oft schwer auszuhaltenden inneren Spannungszustand, der emotional, körperlich und gedanklich erlebt wird. Viele Betroffene empfinden ihn als eines der zentralen und belastendsten Symptome.
Einträge aus der Kategorie „Borderline Persönlichkeitsstörung“
Eine Identitätsstörung im Rahmen der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) bedeutet, dass das Erleben der eigenen Person instabil und unsicher ist. Betroffene haben oft kein dauerhaft klares Gefühl dafür, wer sie sind, was sie wollen oder wofür sie stehen.
Impulsivität im Rahmen der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) bezeichnet die Tendenz, plötzlich und ohne ausreichende Überlegung zu handeln – oft als Reaktion auf starke Emotionen. Diese Handlungen dienen meist dazu, innere Anspannung oder intensive Gefühle schnell zu reduzieren, können aber kurz- und langfristig schädlich sein.
Schwarz-Weiß-Denken (auch dichotomes Denken oder Alles-oder-Nichts-Denken) beschreibt bei Borderline, dass Erlebnisse, Menschen und Gefühle sehr extrem wahrgenommen und bewertet werden – ohne fließende Übergänge oder Grautöne.
Selbstfürsorge bedeutet, bewusst und regelmäßig etwas für das eigene körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden zu tun. Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln – statt ständig nur zu funktionieren oder sich zu überfordern.